Fledermaus-Exkursionen am 28. und 29. Juli

Fledermäuse sind außergewöhnliche Lebewesen: sie schlafen mit dem Kopf nach unten, fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren. Man kann sie nicht hören, und dennoch sind ihre Rufe so laut wie ein Presslufthammer. Geich zweimal bietet der NABU Süßen und Umgebung unter Leitung vom Fledermausexperten Bernd Zoldahn Exkursionen an.

Am Freitag, 28.07.17 geht es zu den Fledermäusen im Schlater Wald. Treffpunkt ist um 20.30 Uhr am Wanderparkplatz aus Richtung Süßen (im Schlater Wald). Schon einen Tag danach, am Samstag, 29. Juli führt Bernd Zoldahn alle Interessierten nach Nenningen zur Beobachtung des abendlichen Ausflugs der Großen Mausohren am Nenninger Kirchturm. Treffpunkt ist um 21.00 Uhr an der katholischen Kirche in Nenningen. Seit geraumer Zeit beherbergt der Kirchturm eine Wochenstube des Großen Mausohres. Ohne die Tiere zu stören, lassen sie sich beim Ausflug in ihr Jagdrevier gut beobachten.

Beide Exkursionen sind auch besonders für Familien mit Kindern (ab Grundschule) geeignet.Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: Großes Mausohr (M. Nowak)  -  vergrößern
mmm

m


Naturwaldstrukturen und Mikrohabitate

Der NABU Süßen und Umgebung lädt ein zu einer Rundwanderung unter Leitung von Gebhard Schürle im Lebensraum des Waldkauzes auf der Nordalb bei Deggingen. Thematischer Schwerpunkt sind Mikrohabitate und Naturwaldstrukturen. Über 98% der deutschen Buchenwälder sind forstlich bewirtschaftete Wälder. Somit ist klar, dass die Art und Weise der Waldbewirtschaftung von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt unserer Buchenwälder ist. Naturwaldstrukturen und Mikrohabitate sind wichtige Elemente für die Biodiversität unserer Buchenwälder. Die gezielte Integration von Naturschutzaspekten, das Erkennen und Belassen von Mikrohabitaten beim Auszeichnen der Waldbestände und beim Holzeinschlag tragen wesentlich dazu bei, die biologische Vielfalt zu erhalten bzw. zu verbessern. 

Treffpunkt ist am Freitag, 7. Juli um 17.30 Uhr beim Wanderparklatz auf der Nordalb bei Deggingen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 5 Juli telefonisch unter 07334/921467 oder per Mail an gebhard.schuerle@t-online.de.

Foto: Waldkauz (Jürgen Eggers)  -  vergrößern
mmm

Nur 5 Interessierte konnte Gebhard Schürle zu dieser Rundwanderung begrüßen, obwohl gerade dieser Themenkomplex Naturwaldstrukturen/Mikrohabitate äußerst wichtig ist für unsere biologische Vielfalt. Viele Arten sind davon stark abhängig. In nahezu jedem Lebensraum mit Gehölzen, sei es nun eine Streuobstwiese oder eine Feldhecke, ist dies übertragbar. Herr Schürle zeigte sehr eindrucksvoll die verschiedenen Strukturen, wie Kronen- oder Stammbruchbäume, Zunderschwammbäume, Wassertöpfe (Dentrotelme), Wurzelteller, Krebsbildungen, Mulmtaschen, Zwiesel, Astlöcher, …  und deren Bedeutung für die Tier-, Pflanzen- und Pilzwelt. In der Ausweisung von Waldrefugien oder Habitatbaumgruppen sind dies elementare Bestandteile. Fazit: Je mehr wir solche Sonderstrukturen in einem Lebensraum haben/erhalten umso besser ist es um die Biodiversität bestellt. Auch wenn so manchem die Zusammenhänge noch nicht ganz klar sind wieso z.B. der Rothaarbock Pyrrhidium sanguineum auch ein wichtiger Bestandteil in der Gesamtkette darstellt.  

Text und Fotos: M. Nowak  -  links,  verschiedene Waldstrukturen  -  rechts, Rothaarbock
mmm

m


Nilgans - zweiter Nachweis beim oberen Filswehr in Göppingen

Nachdem P. Schleicher am 13.04.17 zum ersten Mal 2 Nilgänse beim Oberen Wehr in Göppingen (hinter Baumarkt Hornbach) beobachten konnte (siehe aktuelle Beobachtungen) wurden sie am 28.05.17 erneut gesehen. Wie der Name schon sagt, sind sie afrikanischen Ursprungs und breiten sich ausgehend von Gefangenschaftsflüchtlingen von den Niederlanden kommend, in Mitteleuropa aus. Außer in Berlin brüten sie zwischenzeitlich in allen Bundesländern. Nilgänse sind während der Brutzeit streng territorial und dulden keine anderen Entenvögel (Anatidae) in ihrem Revier. Das ist mit ein Grund, weshalb sie sich kontinuierlich weiter ausbreiten. Wir werden sie also zukünftig im Bereich der Fils öfters sehen können.

Foto: Nilgänse (W. Lang)  -  vergrößern
mmm

m




Donnerstag, 04. Mai 2017

"Stummer Frühling droht"Deutschland hat immer weniger Vögel

weiterlesen.......  -  siehe auch NABU vom 05.05.17  -  und NWZ vom 27.05.2017

mmmm

m


Was blüht denn da in Wald und Flur?

Der NABU Süßen und Umgebung ladet am Freitag, den 19.05.17 zu einer botanischen Führung für Anfänger sowie Familien mit Kindern im Bereich des Staufenecker Waldes und Baierhofs bei Süßen ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr beim Parkplatz der Firma Strassacker am Ende der Staufenecker Straße in Süßen. Die Leitung der Führung übernimmt Wolfgang Nägele!

Bei Fragen zur Führung bitte W. Jakob unter 07162/41055 oder info@nabu-suessen.de kontaktieren. 

Foto: Tümpel beim Baierhof 08.11.03 (W. Lang)  -  vergrößern
mmm

Trotz Regenschauern und kühler Witterung folgten 6 naturinteressierte Frauen und Männer der Einladung des NABU Süßen und Umgebung zur botanischen Exkursion für Anfänger "Was blüht den da in Wald und Flur"! Wolfgang Nägele führte die Gruppe durch den Staufenecker Wald und bestimmte buchstäblich auf Schritt und Tritt unentwegt Blumen, Sträucher und Bäume. Er erklärte auch anschaulich den Unterschied von Bärlauch- und Maiglöckchenblätter  sowie eine Vielzahl von essbaren und giftigen Pflanzen. Es war auf dieser doch kurzen Wegstrecke eine unglaubliche Artenvielfalt zu bestaunen, so dass das schlechte Wetter bald keiner mehr zur Kenntnis nahm. Nach ca. 2 Stunden kam die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurück und alle waren sich einig, dass der NABU so eine Führung im nächsten Jahr wieder anbieten sollte, was Wolfgang Nägele auch spontan zusagte!

Text und Foto: W. Jakob  -  vergrößern
mmmm 

m


Frühjahrswanderung im Gebiet Hohenstein-Tegelberg

Der NABU Süßen und Umgebung lädt am Freitag, den 21. April zu einer Rundwanderung ein. Nach einer etwa zweistündigen Wanderung ist eine Einkehr im Gasthaus Mutter Franzl geplant. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Wanderparkplatz Kuchalb.

Ansprechpartner: Christel Tyrna, Tel. 07162/21883. Bei Regen findet die Wanderung nicht statt.

Foto: (W. Lang) Blick vom Hohenstein auf Ramsberg und Hohenstaufen  -  vergrößern
mmm

Bei herrlichem Frühlingswetter machte sich die Gruppe (10 Personen) auf den Weg zur Maierhalde und zum Hohenstein um die Ausblicke zu genießen. Weiter ging es am Albtrauf entlang, wo es zahlreiche Frühblüher zu sehen gab: Hohler Lerchensporn, Frühlingsplatterbse, Haselwurz, Bingelkraut, Buschwindröschen, Knoblauchsrauke, Türkenbundlilie (noch nicht erblüht) und die ersten Orchideen. Habicht und Kolkrabe krönten die Vogelbeobachtungen.

Zum geselligen Abschluss kehrte die Gruppe im Gasthaus Tegelhof ein.


Text: C Tyrna  -  Foto: Aussichtspunkt Maierhalde (E. Denzinger)  -  vergrößern
mmm

m


Vogeluhr

Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Wenn Sie wissen möchten, wann welcher Vogel wie singt, klicken Sie hier (lange Ladezeit)

mmm

mm
mmm

m


Vogelstimmenquiz

Von den Baumwipfeln ertönt ihr Gezwitscher. Mit bloßen Auge sind unsere Vögel oft schwer zu erkennen. Da hilft ein geschultes Ohr! Mit dem NABU-Vogelstimmenquiz lernen Sie 40 bekannte Vogelarten spielend kennen! Mit dem NABU-Vogelstimmenquiz kommen sowohl Anfänger als auch Profis auf Ihre Kosten. Vorgestellt werden die 40 häufigsten Gartenvögel. Die Zusammenstellung der Arten erfolgt dabei nach dem Zufallsprinzip. Wird eine Stimme nicht erkannt, kann man die wichtigsten Fakten zu der Art in einem Steckbrief nachlesen und sich die Vogelstimme in Ruhe anhören ohne das Spiel unterbrechen zu müssen.

Zum Quiz (sehr lange Ladezeit)
mmmmm

m


Botschafter höhlenbewohnender Tiere - der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017


Der Waldkauz hat eine Vorliebe für alte, lichte Laub- und Mischwälder mit einem höhlenreichen Angebot. Wir besuchen einen typischen Lebensraum im Buchenwald. Mit etwas Glück werden wir dort dem Waldkauz begegnen. Michael Nowak wird ihnen an diesem Abend Wissenwertes über die heimlichen Vögel erzählen. Wir treffen uns am Samstag, den 25. März 2017 um
17:00 Uhr, und nicht wie Programm angegeben um 15:00 Uhr, am Wander-Parkplatz bei der Waldschenke in Donzdorf (Anfahrtskizze). Die Gesamtwegstrecke ist ca. 3-4 km lang und die Führung dauert ca. 3 Stunden. Bitte Taschenlampe mitnehmen, wenn vorhanden, ein Fernglas und der Witterung entsprechende Kleidung. Bei Rückfragen: 07161 / 84022 oder unter info@nabu-suessen.de. Bei Regen findet die Führung nicht statt (kein Ersatztermin). 

Foto: Waldkauz (M. Nowak)  -  vergrößern

mmmm

mmmm

27 Erwachsene und 3 Kinder sind an diesem Abend der Einladung gefolgt. Trotz des sehr guten Wetters blieben die dort lebenden Eulenarten Waldkauz, Waldohreule und Uhu im Verborgenen. Nicht einmal ein "Pieps" war zu hören, obwohl noch ein paar Tage zuvor Waldohreulen riefen und sich ein Uhu auf seinem abendlichen Jagdflug zeigte. Anhand von Federn, Gewöllen und Bildmaterial gab es so manches zu erzählen über die Lebensweise, Gefahren und Schutz unserer Eulen. Fasziniert waren die Kinder u.a. von einem toten Dachs, von dem kurz vorher ein Mäusebussard abstrich.


Text und Foto:
(M. Nowak)  -  Alte Bäume mit Höhlen und Nischen sind typische, natürliche Nistplätze vom Waldkauz  -  vergrößern
mmmm 

m


Mutter/Vater/Kind Workshop zur Erstellung einer Wildbienennisthilfe (Insektenhotel) am Samstag 11. März

Der NABU-Süßen und Umgebung bietet interessierten Eltern mit ihrem Kind oder ihren Kindern im Rahmen eines Workshop die gemeinsame Fertigung von Nisthilfen für Wildbienen und Insekten an. Die selbst gebastelte Wildbienennisthilfe kann im Anschluss für den Garten oder Balkon mit nach Hause genommen werden.

Der Workshop findet am Samstag, den 11.03.2017 um 13 Uhr statt. Treffpunkt ist das Bürgerhaus in Süßen, Haupteingang. Kostenbeitrag:  5,- € pro Hartholzklotz. Verbindliche  Anmeldungen bis 25.02.2017 können bei Wolfgang Jakob, Tel. 07162/41055 oder unter info@NABU-Suessen.de erfolgen.

Foto: Wildbienennisthilfe (W. Lang)  -  vergrößern

Wildbienen sind wichtige Bestäuber von Obstbäumen, viele der ca. 500 Arten sind selten geworden, weil ihre natürlichen Nistmöglichkeiten immer seltener werden oder einfach fehlen. Auch der Einsatz von Giften in der Landwirtschaft macht den Insekten zu schaffen. Im Gegensatz zu Honigbienen legen Wildbienen ihre Eier meist einzeln in morsches Holz, Lehm, Sand oder hohle Stängel. Eine selbst gebastelte Wildbienennisthilfe am Haus oder im Garten schafft Wildbienenquartiere. Anhand von Musternisthilfen wird auch auf die verschiedenen Materialien und Möglichkeiten der Nisthilfen sowie auf die Biologie der Wildbienen eingegangen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Baumaterial ( Hartholzklotz ) wird zur Verfügung gestellt, kann aber auch mitgebracht werden. Nach Möglichkeit sollte jeder erwachsene Teilnehmer eine Bohrmaschine mit möglichst langen Bohrern (Durchmesser von 3 bis 10 mm) mitbringen.

Kurzbericht 2015
mmm

 

Beim nun schon 2. Workshop zur Fertigung und Erstellung von Nisthilfen für Wildbienen konnte der NABU Süßen und Umgebung am letzten Samstag (11.03.17) bei schönstem Wetter vor der Garage des NABU-Aktiven W. Jakob mehrere solcher Nisthilfen vorstellen und auch fertigen. Leider waren der Einladung dieses Mal nur ein Kind und zwei Erwachsene gefolgt. Nach einem kurzen theoretischen Teil über die Biologie verschiedener Wildbienen konnten im Anschluss daran an einem bestehenden Insektenhotel des Referenten die verschiedenen Nisthilfen anschaulich vorgeführt werden, da an diesem Tag schon starker Flugbetrieb seitens der Wildbienen stattfand! Später fertigten die Teilnehmer dann aus Hartholz-Klötzen Nisthilfen, indem sie viele Löcher mit verschiedenen Durchmesser in diese Holzklötze bohrten. Diese Nisthilfen und hoffentlich viel neues Wissen und Anregungen konnten die Teilnehmer dann im Anschluss mit nach Hause nehmen!

Text: W. Jakob  -  Foto: E. Denzinger  -  vergrößern
mmm

m


Süßen erhält Förderung für Grünprojekt

Karin Tutas | 10.02.2017

Beim zweiten Anlauf hat’s geklappt. Die Stadt Süßen kann mit Hilfe des Nabu und Geld vom Land verschiedene innerörtliche Flächen naturnah begrünen. Die Kommune gehört zu den zehn Gewinnern des vom Umweltministerium ausgelobten Wettbewerbs „Natur nah dran“.  Weiterlesen.......

Siehe auch NABU BW: Förderprojekt „Natur nah dran“
mmm

m


Silberreiher - 2. Nachweis in Göppingen

Nach dem 16.10.2011 konnte am 05.02.2017 erneut ein Silberreiher beim Oberen Wehr (hinter Baumarkt Hornbach) in Göppingen beobachtet werden. Während Silberreiher in diesem Winter mehrmals im Bereich von Süßen und Gingen gesehen wurden, ist eine Beobachtung im Bereich von Göppingen eine Ausnahme.

Foto: Silberreiher (W. Lang)  -  vergrößern

Kurzbericht 16.10.2011  -  Kurzbericht 2012
mmm

m


Wo sind all die Vögel hin?

Zig Anrufe besorgter Vogelfreunde gingen in den vergangenen Wochen und Monaten bei dem Geislinger Vogelexperten Dieter Rockenbauch ein – der Tenor:  In den Gärten fehlen die Vögel, niemand kommt an die Futterstellen. NWZ vom 01.02.17   weiterlesen

Foto: W. Lange  -  vergrößern

mmm

m


Erziehung muss sein - der richtige Schnitt von Obstbäumen

NABU Süßen und Umgebung lädt ein: Obstbaumschnittkurs am Samstag, 04. Februar um 13.00 Uhr

Der NABU-Süßen und Umgebung bietet am Samstag, 04. Februar um 13.00 Uhr in den Wiesgärten allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Obstbaumschnittkurs an (Wiese zwischen Süßen und Donzdorf nähe Bayerhof).  Wolfgang Nägele und Eberhard Herrmann freuen sich über reges Interesse.

Die Streuobstflächen um unsere Städte und Dörfer hier in der Region bereichern das Landschaftsbild und haben einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Diese Streuobstbestände sind jedoch zum Teil lückenhaft, überaltert und in einem allgemein schlechten Zustand. Auch Baumaßnahmen haben diese wertvollen Streuobstwiesen in den letzten Jahren reduziert. Dadurch wird die ökologische Funktion dieses Biotoptyps stark beeinträchtigt. In letzter Zeit konnte auch festgestellt werden, dass Streuobstbestände nicht mehr gepflegt werden. Für den Erfolg einer Obstbaumpflanzung ist jedoch eine regelmäßige Pflege gerade in den ersten Jahren unerlässlich. Dazu gehört auch der Obstbaumschnitt. Hochstämmige Obstbäume sind langlebige Gehölze, die bei guter Pflege ein Ertrags- und Lebensalter von fünfzig bis einhundert Jahren erreichen. Im Vordergrund steht in den ersten Jahren nicht der Fruchtertrag, sondern ein zügiger Aufbau des Kronengerüsts. Die Ertragsphase bei diesen Obstgehölzen beginnt in der Regel ab dem 7. bis 12. Standjahr und hat ihren Höhepunkt oft erst im Alter von 30 bis 50 Jahren. Wolfgang Nägele und Eberhard Herrmann  vom NABU zeigen allen Interessierten was sie bei einem Erziehungsschnitt und bei einem Verjüngungsschnitt an alten Obstbäumen beachten müssen.

Bei Fragen wenden sie sich an Eberhard Herrmann, Tel.: 07162/6262 oder Wolfgang Jakob 07162/41055. Bei schlechtem Wetter Ausweichtermin am 11.02. um 13.00 Uhr.

Wegbeschreibung  -  Kurzbericht 2016  -  Kurzbericht 2015  -  Bildbericht 2015 -  Kurzbericht 2014  -  Kurzbericht 2013  -  Bildbericht 2012  -   Kurzbericht 2012  -   Kurzbericht 2011 m
mmm

Es war kühl aber trocken als der Naturschutzbund Süßen und Umgebung (NABU) seine Schnittunterweisung an Hochstämmen im Streuobstbau durchführte. Eberhard Herrmann konnte über 30 Interessenten zu diesem Kurs begrüßen. Er erklärte die Notwendigkeit der Pflege unserer Streuobstwiesen, die ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft im Albvorland sind. Außerdem ermutigte er die Kursteilnehmer nicht nur ihren alten Baumbestand zu pflegen, sondern auch rechtzeitig mit Neupflanzungen zu verjüngen. Wolfgang Nägele erläuterte kompetent den Erziehungsschnitt an frisch gepflanzten Apfel- und Birnbäumen. Dieser muss in den ersten Jahren konsequent erfolgen damit der Baum eine schöne und lichte Krone aufbaut. Im Namen des NABU und der Teilnehmer bedankte sich Eberhard Herrmann bei Wolfgang Nägele und wies darauf hin, dass an gleicher Stelle nächstes Jahr wieder ein Schnittkurs stattfinden wird.

Text: E. Herrmann  -  Foto: W. Jakob  -  vergrößern
mmm

m


Brauchen wir eine Katzensteuer?

Den aktuell beobachteten "Vogelmangel" nahm das SWR-Fernsehen zum Anlass, einen kleinen Beitrag zum Thema „Katzensteuer“ in der Sendung „zur Sache Baden-Württemberg“ zu bringen. Ab Minute 2:30 erläutert Daniel Schmidt-Rothmund vom NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen einen interessanten Aspekt des Themas – klicken Sie mal rein: >> Zum Filmchen über die Katzensteuer

Siehe auch die Studie "Katzen für Artenvielfalt gefährlicher als Pestizide"
und den Beitrag "Hauskatzen im Garten"
mmm

m


Mitgliederhauptversammlung am 21.01.2017

Das Vorstandsteam begrüßte an diesem Abend insgesamt 18 Mitglieder. Neben dem allgemein formalen Teil waren dieses Jahr wieder Wahlen. Neu in den Vorstand wurde Frau Dr. Martina Frohnhäuser-Kimpel als Ortsvertreterin für Salach gewählt. Ansonsten ergaben sich bei der Vorstandschaft keine Änderungen - siehe Homepage unter Vorstand. Aktuell zählt unsere Ortsgruppe 427 Mitglieder. Einen Teil der zahlreichen, vielseitigen Aktivitäten wurde in einem visuellen Vortrag präsentiert. An 15 Veranstaltungen nahmen 235 Besucher teil und bei den rund 20 Pflegeeinsätzen wurden 360 Arbeitsstunden geleistet. 2016 war auch ein Jahr, an dem wir viele Aktive durch Umzug oder Tod verloren haben.  

Text: M. Nowak  -  Foto: E. Denzinger  -  vergrößern

Kurzbericht 23.01.2016, Kurzbericht 24.01.15, Kurzbericht 18.01.14, Kurzbericht 21.01.12, Bildbericht 22.01.11,
mmmm

m


Biotoppflege

Unser erster Pflegeeinsatz 2017 findet auf unserer Bühlwiese bei Süßen statt. Dort müssen die Kopfweiden geschnitten und weitere Gehölze auf Stock gesetzt werden, damit u.a. die typische Hochstaudenflur erhalten bleibt. Das Schnittgut wird am Rand zum Abtransport aufgeschichtet. Wir treffen uns am Samstag, 07.01.17, 13:00 Uhr, direkt vor Ort.

Foto: Biotoppflege Bühl 07.12.13 (M. Nowak)  -  vergrößern
mmm

Bildbericht vom 21.01.2006  -  Kurzbericht 30.10.2010  -  Kurzbericht 29.12.2012  -  Kurzbericht 07.12.2013  -  Kurzbericht 30.01.2016  -  Kurzbericht 20.07.2016

mmm

Zunächst fehlte uns Männern die Unterstützung der sonst sehr aktiven Frauen. Aber gegen später lief es dann wie am Schnürchen als Elvira auftauchte. Paul (rechtes Bild) war unser letzter Rettungsanker, da er das notwendige Werkzeug dabei hatte, um die alten Drahthosen zu entfernen. Ein Rotkehlchen  mischte sich auch noch ins Geschehen mit ein und war dankbar für das eine oder andere Würmchen, das bei unserer Arbeit freigelegt wurde. Alles in allem war es ein gelungener Pflegeeinsatz. Die Sumpfrohrsänger werden staunen, wenn sie aus ihrer Winterresidenz von Afrika im Mai zurückkommen. 

Fotos: E. Denzinger  -  vergrößern  -  linkes Bild  -  rechtes Bild
mmmm

m


mmm

TV-Tipp: "Lebensraum Kirchturm" im SWR

Schon über 70 NABU-Gruppen im Land unterstützen die Aktion „Lebensraum Kirchturm“ und haben insgesamt über 200 Kirchen dafür ausgezeichnet, dass sie Lebensraum für viele seltene Tiere wie Fledermäuse, Turmfalken, Dohlen oder Schleiereulen bieten. Im November hat ein Team des SWR-Fernsehens eine der besonders engagierten Gruppen besucht. Der Beitrag über den „NABU Süßen und Umgebung“ läuft am 13.12.2016 um 18:15 Uhr in der Sendung „natürlich“. Nähere Informationen zu dem Projekt "Lebensraum Kirche" finden sie  -  hier...

mmmm

Wenn Sie die Sendung versäumt haben, können Sie das Video hier nochmals anschauen

mmmmmm

M. Nowak im Interview

Michael Nowak – einer der drei Sprecher vom NABU Süßen und Umgebung – wurde vom NABU Landesverband über seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten befragt.Dieses Interview können Sie hier lesen.

Michael Nowak von der NABU-Gruppe Süßen - Foto: Bianka Lungwitz - vergrößern

mmm

mmm 

m



Biotoppflege

Biotoppflegemaßnahmen am 10. Dezember 2016, 09:00 Uhr, im Feuchtgebiet Rohrwasen in Heiningen. Neben Gehölzpflege wurden auch Schilf zugunsten offener Wasserflächen etwas zurückgeschnitten und die sich stark ausbreitenden Brombeergestrüppe mit Unterstützung der Fa. Leins aus Winzingen maschinell zurückgedrängt.

Text und Foto: W. Lissak  -  vergrößern

Weitere Fotos von der Pflegemaßnahme:  -  RW-1 (W. Lissak)  -  RW-2 und RW-3  (F. Schmid)

Kurzbericht 09.01.15, - Kurzbericht 29.11.14 - NWZ vom 26.07.16, - Kurzbericht 2011, - NWZ vom 09.02.2009, - Bildbericht 11.12.2004, - Bildbericht 27.12.2003, - NWZ vom 08.02.2003, - NWZ vom 10.03.2002
mmmm

m


Helferinnen und Helfer gesucht:

Für Pflegearbeiten unserer Betreuungsgebiete und Unterhaltung von Nisthilfen suchen wir dringend Freiwillige, die uns bei unserer Naturschutzarbeit unterstützen. Die Arbeit im Team macht Spaß, man ist an der frischen Luft und tut dabei auch noch etwas Gutes für die Tier- und Pflanzenwelt.

Ansprechpartner: Wolfgang Jakob 07162/41055, Wolfgang Lissak 07161/944747, Michael Nowak 07161/84022, Klaus Schilling 07162/931567 oder eine Mail an info@nabu-suessen.de

Foto: Kapfhof 30.06.2005  -  vergrößern
mmmm

m


Vortrag: Vogelzug und Vogelmord in Südeuropa

Millionen unserer Zugvögel werden auf dem Zug in die Winterquartiere in Südeuropa - trotz der Europäischen Vogelschutzrichtlinie - gefangen und getötet. Das Komitee gegen Vogelmord setzt sich vehement gegen den Fang unserer Zugvögel ein. Der Geschäftsführer, Alexander Heyd, wird in Wort und Bild darüber berichten, mit welchen Methoden, wie z.B. Schlagfallen, Leimruten, Netze und Schrotflinten, unsere Zugvögel in Südeuropa getötet werden und welche Erfolge und erfreuliche Entwicklungen im Kampf gegen den Vogelmord zu verzeichnen sind. Die Grundfrage ist auch: was können die Naturschützer in Deutschland tun, damit unsere Zugvögel auf den Zugrouten geschützt werden? Diese Kooperationsveranstaltung der NABU-Gruppen und der VHS findet am Freitag, 18.11.16, 19.30 Uhr im Vortragssaal der VHS in Göppingen, Mörikestr. 16 statt. Kosten 4,- € (NABU-Mitglieder haben freien Eintritt).

Foto: Rotkehlchen (Alexander Heyd)  -  vergrößern

Leider kamen zu dieser Kooperationsveranstaltung nur wenige Besucher. Alexander Heyd berichtete schwerpunktmäßig über die aktuellen Einsatzorte in Brecia (Norditalien), auf Zypern und Malta. Aber auch Deutschland glänzt nicht gerade in Bezug auf das Fangen und Morden von Vögeln. Nehmen sie sich die Zeit und besuchen die Seite vom Komitee gegen den Vogelmord. Unter Aktionen und Projekte kann man sich sehr gut ein Bild darüber machen, wie es z.B. in Deutschland aussieht. Schauen sie sich aber auch die Broschüre über die Illegale Greifvogelverfolgung, herausgegeben vom Komitee gegen den Vogelmord, dem NABU und dem LBV, an.
Text: M. Nowak
mmm
 

m


Vogelzug - faszinierend seit eh und je

Die Leitlinienwirkung der Albtäler und des Albtraufes sind für einen ausgeprägten Vogelzug bekannt. Das mittlere Filstal zw. Gingen u. Süßen ist ein idealer Platz zum Beobachten und Kennenlernen durchziehender Vögel. Jeden Herbst ziehen tausende von Individuen über das Filstal hinweg. Woher sie kommen, wohin sie ziehen und welche Spezies über uns hinwegfliegt, wird ihnen Michael Nowak erklären. Bitte, wenn vorhanden, Fernglas mitbringen und der Witterung entsprechende Kleidung anziehen. Gäste sind herzlich willkommen.
Wir treffen uns am Sonntag, 16.10.2016 um 9:00 Uhr in Süßen am Verkehrskreisel Auen-/Ecke Brunnenstraße. Bei Rückfragen: 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: Ziehende Kormorane (M. Nowak)  -  vergrößern
mmm
 

An diesem recht milden, ruhigen Herbsttag mit fast wolkenlosem Himmel, wurden 8 Gäste begrüßt. Leider war an diesem Tag der Vogelzug eher verhalten und das Beobachten der Kleinvögel am blauen Himmel beschwerlich. Wiesenpieper, Buchfinken, Bachstelzen waren die häufigsten anzutreffenden Arten. Ringeltauben zogen in z.T. sehr großen Schwärmen in westlicher Richtung durch. 7 Kolkraben zeigten sich auch noch, die aber nicht in südliche Gefilde fliegen. Aus der Forschung wurde auch berichtet. So hat man bei Amseln, die mit kleinen Radio-Telemetrie-Geräten ausgestattet wurden, herausgefunden, dass sie schlagartig auf Nachtschwärmer umschalten können und von einem Tag auf den anderen nachts in ihr Winterquartier ziehen. Die Weibchen sind offensichtlich reiselustiger. Außerdem wurde auf die Wichtigkeit und den Schutz der Rastplätze hingewiesen.

 Text: M. Nowak,  -  Foto: W. Schmid  -  vergrößern
mmm
 

m


Biotoppflege

ich möchte Euch/Sie recht herzlich einladen zu unserer letzten Mahd 2016 im Naturdenkmal Simonsbach bei Donzdorf. Wir treffen uns am Samstag, 15.10.2016 um 13 Uhr (reicht auch etwas später) direkt am Simonsbach bei den Fischteichen (siehe Anfahrtsskizze). Wir werden dort einen Teil der ufernahen Wiese mit dem Balkenmäher mähen und aufkommendes Gehölz mit dem Freischneider entfernen. Anschließend wird das Mähgut am Rand gelagert (u.a. als Unterschlupf für Ringelnatter & Co). Sinn dieser ganzen Aktion ist u.a., dass der vielblühende Wiesencharakter erhalten bleibt und das angrenzende Röhricht nicht verbuscht. Dort brütet u.a. der Teich- u. Sumpfrohrsänger. Die angrenzende, artenreiche Wiese dient auch als wichtiger Nahrungsplatz. Einzelheiten werden bei Bedarf direkt vor Ort erklärt. Schön wäre es, wenn genügend Helfer/innen an diesem Tag kommen würden. Alles Werkzeug ist vor Ort.

Bei Rückfragen: Michael Nowak, 07161 / 84044 oder info@nabu-suessen.de.

Kurzberich 2015 - Kurzbericht 2014 - Kurzbericht 2013 - Kurzbericht 2011 - Kurzbericht 2010

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern
mmm
mmmmm

Der Pflegeeinsatz begann zunächst bei leichtem Regen. Im Verlauf kam dann aber die Sonne heraus, was milde Temperaturen zur Folge hatte. 8 Helferinnen und Helfer legten sich mit Rechen und Gabeln ins Zeug und waren am Simonsbach so zeitig fertig, dass wir im Anschluss auch noch die Bühlwiese, die bereits am Morgen gemähte wurde, abräumen konnten. Dabei kam unser neuer Anhänger voll zum Einsatz. Anstatt alles mit der Gabel abzutragen, wie in der Vergangeheit, wurde das Mähgut auf den Hänger aufgelagen und abgefahren - wir kommen halt auch langsam ins Alter.

Text und Fotos: M. Nowak
links:   Simonsbach  - 
vergrößern
rechts: Bühlwiese  - 
vergrößern
mmm 

m

mm
Killer-Virus rafft Amseln dahin

Nach fünf Jahren Pause ist das Usutu-Virus wieder ausgebrochen. Infizierte Stechmücken übertragen die Krankheit auf Vögel. Vor allem Amseln und Stare sterben daran.

NWZ vom 07.10.2016  -  weiterlesen

Foto: Getty Images  -  Amsel  -  vergrößern
mmm

m


ADELBERG

Windkraftanlagen: Tötungsrisiko für Vögel ist gegeben

Windkraft kontra Vogelschutz: Die Problematik, die sich in Adelberg beim Rotmilan stellt, lässt sich nicht auflösen, meint Vogelexperte Wolfgang Lissak.

NWZ vom 02.09.2016  -  weiterlesen
Foto: NWZ  -  vergrößern

Siehe auch Schwäbisches Tagblatt vom 06.09.2016

 

Adelberger Rotoren werden Opfer der Raubvögel  -  NWZ vom 21.01.2017

Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) hat dem Göppinger Landratsamt mitgeteilt, dass es die vom Investor ENBW beantragte Ausnahme vom Tötungsverbot für Rotmilane abgelehnt hat.  Weiterlesen
mmmm
mmmm

m


Teichhuhnnachwuchs an der Fils in Göppingen

Das Obere Wehr (hinter Baumarkt Hornbach) der Fils am östl. Ortsrand von Göppingen wird seit 2006 regelmäßig kontrolliert. Dabei wurde immer mal wieder ein (selten zwei) Teichhuhn (Teichralle) beobachtet. Jungtiere waren äußerst selten. Lediglich 4 Jungvögel konnten bis 2015 festgestellt werden. Seit 25.10.2015 bis heute (21.08.16) wurde nun regelmäßig meist eins, manchmal auch zwei, Teichhühner beobachtet. Aber erst am 21.08.2016 gelang es, ein diesjähriges Teichhuhn bei seinem Sonntagsspaziergang zu beobachten. Für diesen Filsbereich ein schöner Erfolg.

Foto/Video: W. Lang  -  vergrößern  -  Belegvideo
mmm

m


Biotoppflege

Liebe NABU-Aktive,

zu unserem Arbeitseinsatz am 20. August in unseren Betreuungsgebieten „Eichbühl und Golfeck“ in Donzdorf möchte ich euch frühzeitig einladen. Treffpunkt ist ab 9 Uhr vor Ort, wenn jemand etwas später kommt ist das kein Problem! Getränke werden besorgt, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind erforderlich. Zu diesem Arbeitseinsatz, bei dem mit Gabeln und Rechen ( werden gestellt ) die beiden Hangwiesen abgeräumt werden müssen, brauchen wir möglichst viele Helfer, bitte deshalb kurz bei W. Jakob ( Tel. 07162/41055 ) melden, wer kommen kann. Ziel dieser Maßnahme ist es, dieses Biotop für Schmetterlinge und Eidechsen sowie die Pflanzenwelt dieser mageren Wiesen zu erhalten! Wenn jemand Fragen zum Treffpunkt hat, bitte ebenfalls bei W. Jakob anrufen.

Beste Grüße Wolfgang Jakob mmm

Kurzbericht von 2015 - Kurzbericht von 2013 - Kurzbericht von 2012 - Kurzbericht von 2011 - Kurzbericht von 2010 - Bildbericht von 2008 - Bildbericht von 2004 - Pressebericht der NWZ vom 22.08.13


Pünktlich um 9 Uhr, bei schönem Wetter, wurde der Arbeitseinsatz "Eichbühl und Golfeck" von 9 Helfern des NABU durchgeführt. Im Gegensatz zum Abrechen der Hangwiesen, das problemlos über die Bühne ging, gestaltete sich das Mähen der beiden Grundstücke am Vorabend wesentlich schwieriger! Nachdem am Freitag Abend ca. 1/3 der Eichbühlwiese gemäht war, gab es am Balkenmäher, der pro Seite mit einem Zwillingsreifen ausgerüstet ist, innerhalb   kurzer Zeit 2 platte Reifen und das auch noch auf einer Seite! Nach kurzer Überlegung wurde eines der intakten Räder auf die Seite der defekten Räder ummontiert und so mit einer "Notbereifung" der Mähvorgang bis zum Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt. Am nächsten Morgen wurden die beiden defekten Räder von der Firma "Gummi Reiff" in Göppingen schnell wieder hergerichtet und schon bald konnte unser Maschinist Peter Menrad mit dem wieder kompletten Balkenmäher die restlichen Mäharbeiten erledigen!

Text: W. Jakob  -  Foto: E. Herrmann  -  vergrößern
mmmmm

m


NABU Sommerfest

Liebe NABU-Aktive, liebe Freunde unserer Ortsgruppe,

zu unserem NABU-Sommerfest treffen sich auch dieses Jahr alle Freunde des NABU-Süßen und Umgebung am Samstag, den 06.08.2016, ab 16 Uhr, am Baierhof bei Süßen. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir gemeinsam Grillen sowie uns mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Bei schönem Wetter findet das Fest in den Außenanlagen des Baierhofs statt, bei schlechtem Wetter in den Seminarräumen des Hauses. Die Getränke werden zur Verfügung gestellt, Grillgut und Salate bitte selber mitbringen, Kuchenspenden sind ebenfalls willkommen. Bitte auch wenn möglich das eigene Essgeschirr und Gläser mitbringen! Ansprechpartner bei Rückfragen ist W. Jakob, Tel. 07162/41055.

Ich freue mich auf ein zahlreiches Erscheinen!
Beste Grüße
Wolfgang Jakob

Kurzbericht 2015  -  Kurzbericht 2014  -  Kurzbericht 2013  -  Kurzbericht 2012  -  Kurzbericht 2011
mmmm

Unser Sommerfest 2016 konnten wir bei fast perfektem Wetter in den Außenanlagen des Baierhofs zusammen genießen. Obwohl sich dieses Jahr relativ wenig Besucher eingefunden hatten, wurde es mal wieder ein richtig schöner Nachmittag und Abend im Kreise unserer NABU-Mitglieder.  Bei Kaffee und Kuchen, sowie Gegrilltem und einer prima Salatauswahl wurde über dieses und jenes diskutiert und der Abend verging wie im Flug. Schon bald scharte sich die ganze Gruppe um das Lagerfeuer und genoss die wunderbare Sommernachtsstimmung  dieses Abends. Eine Vielzahl von Sternschnuppen  und der anhaltende Ruf eines Waldkauzpaares  in der Nähe waren dann noch das Highlight dieses sehr schönen Abends!
Text u. Fotos: W. Jakob  - 
vergrößern

Weitere Bilder:  -  "Damengrill"  -  "Mixedgrill"
mmmm 

m


Fledermausbeobachtungen

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen bietet der NABU Süßen u. Umgebung unter Leitung von Fledermausexperte Bernd Zoldahn eine Exkursion zu den Fledermäusen an.

Fledermausbeobachtungen im Schlater Wald am Freitag, 29.07.2016 um 20:30 Uhr (Treffpunkt: 1. Parkplatz aus Richtung Süßen im Schlater Wald). Fledermäuse sind ungewöhnliche Lebewesen: sie schlafen mit dem Kopf nach unten, fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren! Wir können sie nicht hören, und dennoch sind ihre Rufe so laut wie ein Presslufthammer.

Jäger der Nacht: Beobachtungen des abendlichen Ausflugs der Großen Mausohren am Nenninger Kirchturm am Samstag, 30.07.2016 um 21:00 Uhr (Treffpunkt an der katholischen Kirche in Nenningen). Seit geraumer Zeit beherbergt der Nenninger Kirchturm eine Wochenstube des Großen Mausohres. Ohne die Tiere zu stören, lassen sie sich beim Ausflug in ihr Jagdrevier gut beobachten.

Beide Veranstaltungen sind auch besonders für Familien mit Kindern (ab Grundschule) geeignet. Bei Rückfragen: M. Nowak 07161/84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: Großes Mausohr (M. Nowak)  -  vergrößern
mmmm


Bei optimaler Witterung konnten im Schlater Wald 24 Teilnehmer begrüßt werden. Etliche Fledermäuse zeigten sich bei ihren wendigen Jagdflügen. Auch in Nenningen fanden sich etwa 35 Teilnehmer ein, darunter viele Kinder. Der Ausflug der Großen Mausohren war beeindruckend, da viele knapp über den Köpfen der Besucher hinwegflogen.

Text: M. Nowak
 Foto: Braunes Langohr  (NABU / C. Stein)  - 
vergrößern

mmmmm 

m


Biotoppflege

am kommenden Mittwoch, 20.7.16 treffen wir uns um 17:00 Uhr zu unserem ersten Arbeitseinsatz im 2. Halbjahr auf der Bühlwiese bei Süßen (siehe Anfahrtskizze). Am Krebsbach sind lediglich ein paar Pflanzen vom Indischen Springkraut herauszuziehen. Das Indische Springkraut ist ein eingeschlepptes, heidekrautartiges Gewächs, das es binnen kurzer Zeit schafft einheimische Pflanzen zu verdrängen. Zum Schutz der Feuchtwiese (speziell der dort wachsenden Orchideen) auf dem Bühl ist es notwendig, die Fruchtstände des Ampfers abzuschneiden und in Papiersäcke zu packen. Bitte Gartenschere und Arbeitshandschuhe mitbringen. Lange Hosen sind von Vorteil. Bitte um kurze Rückmeldung (07161 / 84022) wer helfen kann. Sollte jemand Schwierigkeiten haben den Treffpunkt zu finden, so wird unter  0170/7600341 Hilfe angeboten.

 

Fotos: M. Nowak
oben:  Indische Springkraut  -  vergrößern
rechts:  Ampfer  -  vergrößern

mmmm

mmmm 

mmm

Bei gut über 30° C trafen sich 5 Aktive zur Biotppflege und mussten dabei ganz nett schwitzen. Allerdings konnten wir unserer Arbeit, speziell was den Ampfer anging, nicht wie geplant durchführen, da der Landwirt ebenfalls das gute Wetter nutzte und bereits eine Teilfläche der Feuchtwiese gemäht hatte. Beim Springkraut waren wir erfolgreicher und mußten im Gegensatz zu letztem Jahr nur noch wenige Pflanzen herausziehen.

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern

mmmmmmm

m


Nationalpark Schwarzwald

13 naturbegeisterte Mitglieder unserer NABU-Gruppe besuchten am vergangenen Wochenende (24./25.06.16) den Nationalpark Schwarzwald. Nachdem sich alle Teilnehmer am Nationalparkzentrum Ruhestein eingefunden hatten, ging es auch gleich zur 1. Exkursion in die Kernzone des Südteils des Nationalparks. Unser Ziel war der Bannwald und der Karstsee „Wilder See“, ein Juwel des neuen und einzigen Nationalparks von Baden-Württemberg. Bei schönstem Sommerwetter konnten wir diese Tour mit unserem „Ranger“ Wolfram Hässner, einem  hochmotivierten und mit viel Herzblut ausgestatteten Naturführer, genießen. Er versorgte uns mit seinem umfangreichen Wissen und brachte uns diese schöne Schwarzwaldnatur auf ihre unnachahmlichen Weise näher. Ein weiteres Highlight dieser Tour war dann die Rast am Strand des Wilden Sees sowie die Besonderheiten des über 100 Jahre alten Bannwalds mit seinem wertvollen Totholzvorkommen. Nach dem Ende der ca. 5-stündigen Exkursion ging es weiter zum "Seehotel „Mummelsee“, wo wir unser Quartier für diesen Ausflug gebucht hatten. In diesem sehr schönen Haus konnte der Tag langsam bei einem gemeinsamen Abendessen seinen Ausklang finden. Am  2. Tag ging es in den Nordteil des Nationalparks mit einer ebenfalls geführten Tour weiter. Unsere „Rangerin“ Heidrun Zeus führte uns auf und um den Hohen Ochsenkopf. Bei dieser anspruchsvollen Wanderung in ein Gebiet mit vielen naturkundlichen Besonderheiten, konnte die Gruppe hautnah erleben, wie sich aus vermeintlich totem Holz neues Leben entwickelt. Unsere Rangerin brachte uns diesen beeindruckenden, von Sturm und Borkenkäfer geschaffenen Lebensraum, der sich jetzt schon seit 45 Jahren unbeeinflusst vom Menschen entwickeln darf, näher. Gerade rechtzeitig vor einem Schlechtwettereinbruch konnte diese wunderschöne Schwarzwaldtour beendet werden und nach einem abschließenden, gemeinsamen Kaffeebesuch machten wir uns auf die Heimreise, beglückt noch von den vielen beeindruckenden Naturerlebnissen der letzten beiden Tage!
Text: W. Jakob
Foto: W. Hässner  -  vergrößern

mmm

m


Von Quelljungfern und Salamandern

Beide haben was gemeinsam - sie sind schwarz-gelb gefärbt und lieben Quellbäche. Zu dieser Nachmittagsexkursion lädt sie der NABU unter Leitung von Michael Nowak recht herzlich ein. Erfahren sie mehr über den Lurch des Jahres 2016, den Feuersalamander und eine der stattlichsten Libellen Deutschlands, der Gestreiften Quelljunfer. Wir treffen uns am Sonntag, den 03.07.2016 um 13:30 Uhr gegenüber dem Kompostplatz von Gingen beim Grünenberg. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Bei Rückfragen: 07161 / 84022. ACHTUNG: Durch den Bau der Umgehungsstraße bei Gingen ist die Anfahrt zum Grünenberg möglicherweise gesperrt. Fahren Sie dann über Schlat oder Geislingen an. I.d.R. ist aber sonntags die Straße frei.
Foto: Feuersalamander und Gestreifte Quelljungfer (M. Nowak)  -  vergrößern
mmmmm
 

Zu "Lurchis Abenteuer" kamen 17 Interessierte. Wider Erwarten zeigte sich nur eine Gestreifte Quelljungfer im flotten Vorbeiflug. Die Larven von dieser Libelle als auch vom Feuersalamander waren nicht zu finden, obwohl die Woche zuvor noch welche zu sehen waren. Vielleicht war der große Aufmarsch zu viel des Guten und die Larven haben sich noch rechtzeitig vor den Blicken der Leute in Sicherheit gebracht. Deshalb gab es leider nur eine Portion Theorie mit Bildmaterial u.a. zum Lebensraum, Aktivität und Gefährdung. 

Text: M. Nowak, Foto: E. Denzinger  -  vergrößern

Infos zur Exkursion:

Lebensraum von Feuersalamander und Gestreifter Quelljungfer
Larve der Gestreiften Quelljungfer - Tarnung
Larve der Gestreiften Quelljungfer
Gestreifte Quelljungfer
Larve des Feuersalamanders
Feuersalamander
Gefährdung des Lebensraumes
Lurch des Jahres 2016
mmmm

m


Ready for take off

Am Sonntag ,dem 19.06.16, 08:00 Uhr, wurden diese jungen Turmfalken in Eislingen am Gebäude der Firma Weckerle aus einer Entferung von ca. 100 m fotografiert. Seit Jahren sind an der Südseite des Gebäudes (Richtung Bahnlinie) zwei Nistkästen angebracht. die abwechselnd von Dohlen und Turmfalken bewohnt waren. Am 27.03.16 wurde erstmals ein adulter Turmfalke im östl. Kasten festgestellt. In den folgenden Wochen hielt sich dann regelmäßig ein Turmfalkenpärchen in diesem Bereich auf. Ein  Altvogel und zwei Junge im Dunenkleid zeigten sich am 29.05.16. Auf dem Foto kann man deutlich erkennen, dass die Jungfalken zwischenzeitlich voll befiedert sind und sich unmittelbar vor dem Ausfliegen befinden. Die Entwicklung vom zwei Tage alten Jungvogel bis zum flüggen Turmfalken konnte 2009 beim Obergruppenhof in Ottenbach festgehalten werden. Mehr....

Text und Foto: W. Lang  -  vergrößern
mmm

m


Auf den Spuren heimischer Fledermäuse: NABU-Exkursion am 4. Juni in Eislingen

Sage und schreibe 23 verschiedene Fledermaus-Arten kommen in Baden-Württemberg vor, alle streng geschützt. Vor diesem Hintergrund bietet der NABU Süßen und Umgebung unter Leitung des Fledermausexperten Bernd Zoldahn eine Exkursion an, bei der die Tiere beobachtet werden können.   Treffpunkt der Kooperationsveranstaltung mit dem NABU Göppingen ist am Samstag, 4. Juni 2016, um 20.30 Uhr, beim Filswehr zwischen Eislingen und Göppingen (hinter dem Baumarkt Hornbach). Die Exkursion ist besonders für Familien mit Kindern (ab Grundschule) geeignet. Bei schlechtem Wetter erhalten Sie hier aktuelle Informationen zum weiteren Verlauf.

Foto: Großes Mausohr (M.Nowak)  -  vergrößern
mmm
Obwohl die Wetteraussichten alles andere als günstig waren, konnten bei der Fledermaus-Exkursion in Eislingen/Fils am 4. Juni zahlreiche Fledermäuse festgestellt werden. Unter Leitung des Fledermaus-Experten Bernd Zoldahn erhielten die 14 Teilnehmer einen Einblick in das Leben dieser interessanten Tiere. Besonders eindrucksvoll waren die Beobachtungen von direkt über der Wasseroberfläche jagender Fledermäuse. Die Exkursion fand als Kooperationsveranstaltung des NABU Süßen und Umgebung und des NABU Göppingen statt.   Text: W. Lissak
mmmm
 

m


Im Portrait - der Teichrohrsänger, bestens an seinen Lebensraum angepasst

Für diesen Transsaharazieher mit seinem kontinuierlichem Gesang, der an den Schilfhalmen herumturnt und rutscht, ist unser Betreuungsgebiet Rohrwasen eines der wichtigsten Brutplätze im Landkreis. Innerhalb der Lebensgemeinschaft Feuchtgebiet Rohrwasen trifft man auch den sehr ähnlichen Sumpfrohrsänger an. Der Teichrohrsänger ist aber auf die Speziallebensräume "Röhrichte" angewiesen, die bei uns spärlich und gefährdet sind. Zu dieser kleinen Exkursion treffen wir uns am Ortseingang von Heiningen am rechten Parkplatz (von Eschenbach kommend), Freitag, 27.05.2016 um 17:00 Uhr. Wenn zur Hand, bitte Fernglas mitbringen. Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen. Bei Rückfragen: Michael Nowak, 07161 / 84022.

Text und Foto: M. Nowak (Teichrohrsänger) -  vergrößern
mmmm

Zu dieser abendlichen Führung kamen 8 Naturfreunde. Teich- und Sumpfrohrsänger zeigten sich ganz gut. Anhand von Bildmaterial erfuhren die Teilnehmer u.a. auch Interessantes über die Zugwege, Brutbiologie und entsprechende Schutzmaßnahmen. Auch die wenigen Ringfunde vom Kreis Göppingen wurden erwähnt. Wer hätte schon gedacht, dass die rund 15g leichten Vögel ein Alter von 11 Jahren erreichen können. Anhand mitgebrachter Teichrohrsängernester konnte sich jeder noch ein Bild darüber machen, wie kunstvoll die Nester an den Schilfhalmen befestigt werden. Zur Freude aller zeigte sich gegen Schluß noch mehrfach ein Futter tragendes Dorngrasmückenweibchen.

Text u. Foto: M. Nowak (Teichrohrsängernest)  -  vergrößern
mmmm 

m


Morgenkonzert - vogelkundliche Stimmenführung

Vogelstimmen beflügeln und berühren die Herzen. Sie zu deuten und zu unterscheiden ist jedoch oft schwierig. Mit Michael Nowak lernen Sie bei dieser Vormittagsexkursion die verschiedenen Vogelgesänge und Rufe zu bestimmen. Mit etwas Glück auch den stimmfreudigen Stieglitz - Vogel des Jahres 2016. Groß und klein sind herzlich eingeladen um unsere befiederten Freunde zu belauschen. Wir treffen uns am Sonntag, 1. Mai 2016, um 8:30 Uhr, beim Wanderparkplatz Burren zwischen Gingen-Grünenberg und Unterböhringen. Bei Dauerregen fällt die Exkursion aus.
mm

Foto: Bachstelze (M. Nowak)  -  vergrößern

An der Vogelstimmenführung nahmen zu unserer Überraschung 28 Personen teil. Bedingt durch die kühle und trübe Witterung verhielten sich die Vögel zunächst sehr bedeckt. Lediglich Zilpzalp, Buchfink, Rotkehlchen und Goldammer begleiteten uns von Anfang an mit ihren kunstvollen Gesängen. Die Melodie der Goldammer kann man wie folgt übersetzen: „Wie -  wie – wie hab ich die lieeeb“! Auch so manches aus den „Beziehungskisten“ bzw. der Intimsphären bestimmter Arten kam zur Sprache, was aber nicht unbedingt in unserer Gesellschaft zur Nachahmung empfohlen wird. Gegen Ende heiterte die Wetterlage auf und 2 Neuntötermännchen, die in der Nacht aus dem südlichen Afrika angekommen sind, präsentierten sich mit einem Verfolgungsflug und anschließendem Gesang.

Text: M. Nowak  -  Foto: W. Jakob  -  vergrößern
mmmm
 

m


Der NABU Süßen und Umgebung lädt ein zur Frühjahrswanderung


Gemeinsam mit dem NABU geht es am Freitag, den 22. April ab 17.00 Uhr rund um Simonsbach und Waldenbühl in Donzdorf. Abgeschlossen wird die traditionelle Frühjahrswanderung mit einer Einkehr in die Gaststätte Waldschenke. Dort ist auch der Treffpunkt um 17.00 Uhr (Wanderparkplatz Gaststätte Waldschenke, Im Mössel 2 in Donzdorf). Ansprechpartnerin ist Christel Tyrna 07162 21883.

Foto: Kolbenenten, 30.11.14 (W. Lang)  -  vergrößern
mmmm 

An einem sehr schönen Frühlingsabend haben 14 naturinteressierte Frauen und Männer die NABU-Frühjahrswanderung unter der Regie von Christel Tyrna unternommen. Vom Wanderparkplatz, an der Waldschenke in Donzdorf, ging es gemeinsam an den Simonsbachstausee und dabei konnten schon viele frühblühende Pflanzen bewundert und verschiedene Vogelstimmen verhört werden. Danach ging es zum Weiler „Unterweckerstell“ und weiter hinauf auf die Albhochfläche, am Vogelhof vorbei, nach „Oberweckerstell“! Spätestens jetzt war jedem Teilnehmer klar, dass aus dem Frühjahrsspaziergang eine Frühjahrswanderung geworden war, was bei unserer Führerin ja schon ein ( positives ) Markenzeichen ist! Beim anschließenden Abstieg in Richtung „Seizenbachtal“ konnte der schöne Buchenmischwald mit seinen typischen Frühblühern bewundert werden. Vorbei an wunderschön blühenden Streuobstwiesen wurde dann kurz vor 20 Uhr unser Ausgangspunkt wieder erreicht und bei einer Einkehr ins Gasthaus Waldschenke klang dann dieser stimmungsvolle Abend gemeinsam aus!
Text: W. Jakob
 

m

Die OAG für den Landkreis Göppingen hat ihren Jahresbericht 2015 herausgebracht. Er enthält digital erfasste vogelkundliche Beobachtungen aus dem Landkreis, die entsprechend ausgewertet und in zeitgemäßer Form dokumentiert wurden. Download

Homepage der OAG-GP  -  -  siehe auch Pressebericht der NWZ vom 02.04.2016
mmm

m


Beobachtungsstand mit Infotafeln ausgestattet

Besucher der Beobachtungsstation im vom NABU betreuten Feuchtgebiet "Rohrwasen" in Heiningen können sich ab jetzt anhand von Informationstafeln über die dortige Vogelwelt informieren. Zwei farbige und ansprechend gestaltete Tafeln zeigen zahlreiche typische Vogelarten, die im Rohrwasen brüten oder als Gäste während ihrer Wanderungen dort regelmäßig rasten. Kurze Texte enthalten zudem Wissenswertes über die gezeigten Vogelarten, die mit etwas Glück dort beobachtet werden können. Die Tafeln entstanden unter Federführung der NABU Ortsgruppe Süßen und Umgebung. Die Gemeinde Heiningen hat dankenswerterweise die Druckkosten sowie die Anbringung der Tafeln übernommen. Dank gilt auch allen Fotografen, die Fotos für die Tafeln zur Verfügung gestellt haben.

Text und Foto: W. Lissak  -  vergrößern  -  siehe auch Kurzbericht 2014/15
mmmmm

m


Schnittunterweisung in den Wiesgärten

Der NABU-Süßen und Umgebung bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Obstbaumschnittkurs am Samstag, dem 20. Februar 2016, 13.00 Uhr, in den Wiesgärten an. Wolfgang Nägele und Eberhard Herrmann freuen sich auf Ihr Interesse. Bei Fragen wenden sie sich an Eberhard Herrmann, Tel.: 07162/6262 oder Wolfgang Jakob 07162/41055

Wegbeschreibung  -  Kurzbericht 2015  -  Bildbericht 2015 -  Kurzbericht 2014  -  Kurzbericht 2013  -  Bildbericht 2012  -   Kurzbericht 2012  -   Kurzbericht 2011 m
mmm

mmm

mmmm

Bei starkem Regen und widrigem Wetter wollten Wolfgang Nägele und Eberhard Herrmann vom Naturschutzbund Süßen und Umgebung am vergangenen Samstag (20.02.16) ihre jährlich stattfindende Schnittunterweisung an Hochstämmen im Streuobstbau eigentlich absagen, aber trotz des schlechten Wetters kamen fünf interessierte Streuobstwiesenbesitzer. Eberhard Herrmann begrüßte die Gäste zu diesem Kurs, die aus mehreren Gemeinden des Kreises kamen. Eberhard Herrmann erklärte die Notwendigkeit der Pflege unserer artenreichen Streuobstwiesen und Wolfgang Nägele erläuterte kompetent den Erziehungsschnitt an frisch gepflanzten Apfel- und Birnbäumen.
Im Namen des 
NABU und der Teilnehmer bedankte sich Eberhard Herrmann bei Wolfgang Nägele und wies darauf hin, dass an gleicher Stelle nächstes Jahr wieder ein Schnittkurs stattfinden wird.

Ohne große Ankündigung kamen zu unserem Ersatztermin am 27.02.2016  weitere 4 Personen und haben sich das Bäumeschneiden erklären lassen.

Text: Eberhard Herrmann
 Foto: Wolfgang Jakob

mmmm 

m


Landschaftspflegemaßnahme

der mehrmals verschobene Landschaftspflege-Einsatz in unseren Betreuungsgebieten „Bühlwiese“ und „Wiesgärten“ findet am Samstag, dem 30.01.2016 statt. Dort steht die Mahd der Feuchtwiesen (2 kleine Flächen) an. Beide Feuchtwiesen sind für verschiedene, seltene Tier- und Pflanzenarten (z. B. Breitblättriges Knabenkraut, Sumpfschrecke, u. a.) von großer Bedeutung. Durch die Pflege können wir deren Lebensräume sichern. Wir brauchen hier noch Helfer, um das Schnittgut von der Wiese abzuräumen und an den Rand zu ziehen. Ab 13:00 Uhr, Treffpunkt “Bühlwiese“. Wenn noch Zeit ist und genügend Helfer kommen, soll auch ein Teil der Feuchtwiese in den „Wiesgärten“ im Anschluss gemäht und abgeräumt werden. Ebenso sollen am Bühlteich (Kochteich) einige Gehölzpflege-Arbeiten vorgenommen werden (Motorsäge!).

Wir freuen uns auf rege Unterstützung.
mmmmm
 
mmm

mmmm

mmmmm

mmmmm

mmmm

mmmm

mmmm

mmmm
mmmmm

Endlich konnten die Restarbeiten zügig und bei guter Witterung an den Standorten Bühlwiese, Bühlteich und Wiesgärten erledigt werden. Lediglich das Setzen der Pfosten für den Zaun in den Wiesgärten musste vertagt werden, weil der Schlegel zu Bruch ging.

Text M. Nowak  -  Fotos: E. Denzinger  -  vergrößern (linkes Bild)  -  vergrößern (rechtes Bild)
mmm 

mmmm

Aufgrund der guten Witterung haben sich kurzfristig per Telefonrundruf eine Handvoll Leute (5) am 6.2.16 erneut in den Wiesgärten getroffen, um die restlichen Arbeiten zu verrichten. Es wurde gebohrt, gehämmert, ... und zum Schluß waren alle Pfosten gesetzt, einschließlich Zaun. Der Zaun dient u.a. zum Schutz der noch zu setzenden Pflanzen.
mmmmm

Text und Fotos: M. Nowak  -  vergrößern  -  linkes Bild  -  rechtes Bild
mmmm 

m


Mitgliederhauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des NABU Süßen und Umgebung findet am Samstag, den 23. Januar 2016, um 19.30 Uhr, im Gasthof Löwen in Süßen statt.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes
3. Entlastung des Vorstandes
4. Ausblick und Verschiedenes

Nach dem offiziellen Teil der Hauptversammlung folgt ein bebilderter Jahresrückblick und die Vorstellung des Vogels des Jahres - der Stieglitz. Neben den Mitgliedern des NABU sind auch Gäste herzlich willkommen.

Kurzbericht 24.01.15, Kurzbericht 18.01.14, Kurzbericht 21.01.12, Bildbericht 22.01.11,
mmmm

mmmm

mmmm

mmmm

mmmm

mmm

mmm

mmmm
Foto: E. Denzinger  -  vergrößern

Collage: M. Nowak, W. Lissak  -  vergrößern

24 Mitglieder und 1 Gast nahmen an unserer diesjährigen Hauptversammlung teil. 2015 war ein Jahr mit vielen Terminen. Insgesamt hatten wir 27 Veranstaltungen mit 616 Besuchern und bei 30 Arbeitseinsätzen kamen 270 Arbeitsstunden zusammmen. An dieser Stelle möchten wir allen Aktiven, aber auch all jenen, die uns durch ihren Jahresbeitrag/Spende unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön sagen. Ohne sie wäre die örtliche Naturschutzarbeit nicht möglich. Beim bebilderten Jahresrückblick lies  man einen Teil davon Revue passieren und erwähnte die ein oder andere Anekdote. Nach der Pause ging es dann weiter mit einem kleinen Vortrag zum Vogel des Jahres, dem Stieglitz.
Text: M. Nowak
mmm
 

m


Biotoppflegearbeiten "Rohrwasen"

Am kommenden Samstag, 09.01.2015, 13:00 Uhr, wollen wir anstehende Biotoppflegearbeiten in unserem Betreuungsgebiet „Rohrwasen“ in Heiningen durchführen. Es geht vorwiegend um den Rückschnitt von Gehölzen in der Feuchtfläche. Ziel der Maßnahme ist, gehölzfreie Bereiche als Lebensraum für Sumpf- und Wasservögel sowie vielen anderen Arten zu sichern.
Bitte um kurze Rückmeldung (07161/944747), wer kommen wird. Danke!

Bei Starkregen oder Schnee wird der Termin auf 16.01.2016 verschoben.

Treffpunkt: Gewächshäuser beim Rohrwasen
m

Zu Sechst waren wir zugange und haben die aufkommenden Gehölze und das Brombeergebüsch im Feuchtgebiet zurückgeschnitten. Die Weidenruten finden Verwendung für Ausbesserungsarbeiten an einem Weidenhaus einer Schule. Alle Arbeiten konnten vollständig erledigt werden und alle waren zufrieden, einschließlich der Teichrallen und Krickenten, die sich akustisch über die lärmenden Motorsägen und Freischneider beschwert haben

Text: M. Nowak, Foto: E. Denzinger  -  vergrößern 

m


Gehölzpflege „Auenhecke“

Am Samstag, dem 02.01.2016, 13:00 Uhr, treffen wir uns (siehe Anfahrtsskizze) bei der Auenhecke, einem rund 300m langen, geschützten Feldgehölz. Wir entfernen den Aufwuchs im Randbereich zum Acker und zum Weg. Außerdem setzen wir in bestimmten Bereichen die Hecke auf Stock , damit auch in Zukunft Dorngrasmücke, Sumpfrohrsänger u.a., eine Begleitflora antreffen, die einen artenreichen Lebensraum für Insekten und Spinnen bietet. Das anfallende Schnittgut wird am Wegrand aufgeschichtet und von der Gemeinde abgeholt. Es wäre prima, wenn wir an diesem Tag genügend Helfer/innen hätten. Bei Rückfragen: Michael Nowak, 07161 / 84022 oder über info@nabu-suessen.de 

Foto: M. Nowak  -  vergrößern

Kurzbericht 2014, Kurzbericht 2013, Kurzbericht 2011, Bildbericht 2004

mmmmm

Trotz des etwas schmuddeligen Wetters, mit ein paar Regentropfen, konnten wir (2 Frauen u 5 Männer) den Pflegeeinsatz wie geplant durchführen und waren dann so gegen 16:30 Uhr fertig. Nun muss nur noch das Schnittgut und der Müll von der Stadt Süßen abgeholt werden.

Text u. Foto: M. Nowak  -  vergrößern


mmm

m


Heckenpflege

am kommenden Samstag, den 12.12.15, 13:00 Uhr, treffen wir uns an der Geigenweghecke in Süßen um die Hecke zu "verjüngen" bzw. die aufkommenden Weidengehölze zu entfernen. Grund der Pflege ist die Erhaltung der Struktur- und Artenvielfalt. Im günstigsten Fall sind 3 Motorsägen und 1 Freischneider im Einsatz. Wir benötigen an diesem Tag genügend Helfer/innen um das Schnittgut an den Wegrand zu legen, damit die Gemeinde es abfahren kann. Bitte um kurze Rückmeldung, wer an diesem Tag kommen kann - danke. Bei Rückfragen: M. Nowak 07161 / 84022.

Anfahrt

Bild: Goldammer (M. Nowak)  -  vergrößern

Bei unserem heutigen Arbeitseinsatz lärmten mal wieder Motorsäge und Freischneider. Dank der vielen Helfer/innen (11) ging es zügig voran. Leider kam auch fast ein ganzer Sack voll Müll aus der Hecke. Eine Herausforderung war noch eine Weide am Ende der Hecke, wo offenbar Kinder aus Kunststoffschnüren ein Lager im Baum errichtet haben. Schweren Herzens mussten wir die Weide doch fällen, da an zahlreichen Stellen die Schnüre eingewachsen waren. Nach dem Einsatz stellten sich sogleich Rotkehlchen ein und erhaschten so manches Insekt auf den gepflegten Flächen.

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern

mmmm 

m


Begehung der NABU-Betreuungsgebiete

9 Aktive unserer Ortsgruppe haben sich auf die einmal im Jahr (07.11.15) stattfindende Begehung unserer Betreuungsgebiete und Biotope gemacht. Dabei wurden die Arbeitseinsätze des kommenden Jahres besprochen und festgelegt, sowie bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Hirsch in Süßen sonstige Aktionen unserer NABU-Gruppe terminiert!
mmmm

Text und Foto: W. Jakob  -  vergrößern

Begehung 2014  -  Begehung 2013  -  Begehung 2011
mmmm

m


Von Märzenbechern und Steinkäuzen

Der NABU Süßen und Umgebung lädt am Freitag, dem 06.11.2015 um 19:30 Uhr zu einem Film- und Informationsabend in die Zehntscheuer in Süßen ein. Heimische Blumen und Tiere werden in Kurzfilmen vom Filmemacher Josef Pettinger präsentiert. Außerdem stellt sich unsere Ortsgruppe vor.

Programm

- Kurzfilm NABU Baden-Württemberg
- Begrüßung
- Kurzfilm: Im Autal blühen die Märzenbecher
- Kurzfilm: Mit Drohnenmaden und Welpenmilch; praktizierter
- Fledermausschutz

- Bildvortrag NABU Süßen
- Pause
- Kurzfilm: Einsatz für den Steinkauz

Foto: Steinkauz (NABU/Tom Dove)  -  vergrößern

mmmm

Rund 50 Personen besuchten an diesem Abend unsere Veranstaltung in der Zehntscheuer in Süßen. Dabei stellten wir die Arbeit unserer Ortsgruppe in Bild und Ton vor. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Josef Pettinger bereicherte unser Event mit drei hervorragenden Kurzfilmen über Märzenbecher, Fledermausfindlinge und Steinkäuze. Siehe auch: Pressebericht der NWZ vom 09.11.2015

Text: M. Nowak
Foto: K. Schilling  - 
vergrößern
mmmm

m


Totholz und alte Bäume - Lebensraum einer vielfältigen Lebensgemeinschaft

Totholz ist das Ende eines Lebens und gleichzeitig ein Neubeginn. Viele Arten sind an Tot- und Altholz gebunden wie Vögel, Säugetiere, Insekten, Spinnen, Pilze, Moose und Flechten. Es gibt sogenannte Habitatbäume und verschiedene Formen von Totholz. Die ökologische Wertigkeit ist wiederum abhängig von Baumart, Alter und Mengenanteilen. Dr. Joachim Holstein und Michael Nowak werden Ihnen bei dieser Führung erklären, warum Totholz und alte Bäume im Naturhaushalt wichtig sind und welche Organismen sie nutzen. Wir treffen uns am Samstag, den 24.10.2015 um 14:00 Uhr am Wanderparkplatz Böhringer Weg/Grünenberger Str. in Gingen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Fotos:  (Zunderschwamm)  -  M. Nowak  -  vergrößern  -  linkes Bild  -  rechtes Bild
mmm
Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein konnten 11 Teilnehmer/innen begrüßt werden. Nach einer kurzer Einleitung wurden verschiedene Lebensräume mit stehendem und liegendem Totholz aufgesucht. Totholzbewohnende Tierarten, wie Gold- und Schlupfwespen, Schnurfüßer, Spinnen oder der hübsche, kleine Kahnkäfer, mit seinen 4 roten Punkten auf den Flügeldecken, konnten gezeigt werden. In Baden-Württemberg gibt es z.B. rund 1000 „Totholzkäfer“. Überrascht waren die Gäste, dass die größte Artenvielfalt neben der Eiche, Platz 1, (nicht aber die eingebürgerten Roteichen aus Nordamerika) die Birke, Platz 2, beherbergt, gefolgt von Espen und Buchen. Totholzreiche Wälder sind auch weniger betroffen von Massenvermehrungen einzelner Insektenarten als totholzarme. Zum Schluss war jedem klar, dass Totholz ein äußerst wichtiger Bestandteil im Naturhaushalt ist – nicht nur im Wald auch im Garten. Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt Lebensraum Totholz 

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern
mmmm 

m


Herbstspaziergang zum Feuchtbiotop Rohrwasen

Am Freitag, 16.Oktober 2015, treffen wir uns um 17:00 Uhr in Heinigen zu einem Abendspaziergang. Über das Feuchtbiotop Rohrwasen, für dessen Pflege wir uns einsetzen, spazieren wir dann durch die Streuobstwiesen des Albvorlandes zur bewirteten Eschenbacher Hütte des Schwäbischen Albvereins (Hasengasse 35, 73107 Eschenbach). Dort haben wir ab 18:00 Uhr für ein gemütliches Beisammensein reserviert. Für den Rückweg (ca. 20 min) zum Parkplatz ggf. Taschenlampen mitnehmen! Gäste sind herzlich willkommen! Bei Rückfragen: Gerhard Sedlak, 0 71 61/ 8 26 26 Treffpunkt: Parkplatz "Beobachtungsstation"  (weißes Hinweisschild beachten), von der Kreisstraße K 1425 von Eschenbach kommend am Ortseingang von Heiningen gleich rechts abbiegen.
Foto: W. Lang  -  vergrößern

Trotz leichten Regens durfte die kleine NABU-Gruppe zwei Gäste aus Heiningen zum herbstlichen Abendspaziergang begrüßen. Zuerst führte uns die Runde zur Beobachtungsstation, die von der Gemeinde Heiningen errichtet wurde. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen einzelnen Silberreiher beobachten, der als leuchtender Tupfer in der Wiese stand und auf eine fette Beute hoffte. Am Rohrwasen wurde dann so manche Vogelstimme identifiziert und über Vogelzug, Standvögel und vieles mehr gefachsimpelt, während sich eine Teichralle immer wieder in bester Beobachtungsposition präsentierte. In Bälde sollen an der Beobachtungsstation Hinweistafeln über das im Albvorland seltene Biotop und seine Bewohner angebracht werden. Nach einem kurzen Weg, der uns durch die Streuobstwiesen führte, verbrachten wir dann mit unseren Gästen noch einen geselligen und interessanten Gesprächsabend bei einem guten Vesper in der Albvereinshütte von Eschenbach!

Text: G. Sedlak  -  -Fotos: M. Nowak (Teichralle)  -  vergrößern  -  W. Jakob (Gruppenbild)  -  vergrößern

 

 

 

 


mmmm 

m


Der Wind steht gut – Vogelzug und Windkraft

Vogelzugbeobachtung im Bereich vom Windpark Stötten.

Windenergie sowie auch alle anderen Formen der Energieerzeugung sind mit Eingriffen in die Natur, Landschaft und Umwelt verbunden. Windenergieanlagen stellen aber insbesondere für Vögel und Fledermäuse ein hohes Risiko dar. Sie verunglücken tödlich an den Rotoren oder werden aus ihren Lebensräumen vertrieben. Damit Beeinträchtigungen so weit wie möglich vermieden werden, bedarf es einer transparenten Planung unter Einbindung regionaler Naturschutzverbände. Zusammen mit Michael Nowak werden wir an diesem Vormittag den Vogelzug im Bereich der Windanlagen beobachten unter Einbeziehung der Windenergiepoblematik. Neben dem Konflikpotential Windkraft erfahren Sie natürlich auch Vieles rund um den Vogelzug. Wir treffen uns am Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 9:00 Uhr am Parkplatz (1. Einfahrt nach der Wetterstation von Schnittlingen kommend). Falls vorhanden, bitte Fernglas mitbringen. Gäste sind herzlich willkommen. Bei Dauerregen fällt die Führung aus. Bei Rückfragen: 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de.

Foto: M. Nowak  -  vergrößern

13 Gäste kamen  zur Exkursion um sich über das z.T. sehr emotional geprägte Thema Windkraft und Naturschutz – hier im speziellen Fall Vogelschutz - zu informieren. Anhand zahlreicher Beispiele wurde verdeutlicht, dass sich mit zunehmendem Ausbau der Windenergieanlagen (WEA) das Kollisionsrisiko und die Auswirkungen auf bestimmte Brutvogelarten negativ auswirken werden. Dies wurde auch verdeutlicht an den jüngst durch die Regionalversammlung veröffentlichten 15 Vorranggebiete für Windkraft im Landkreis Göppingen, die teilweise komplett im Zugkorridor der Vögel (Tag- u. Nachtzieher) und inmitten von bedeutenden Brut- und Rastgebieten ,z.B. von Rotmilan, Wespenbussard und Schwarzstorch, liegen. Falls es zur Umsetzung aller Standorte kommen sollte, wäre dies mehr als eine Ohrfeige gegen den Natur- bzw. Artenschutz. Angesprochen wurden auch Themen wie Abstandsempfehlungen zu bedeutenden Vogellebensräumen sowie deren Brutplätzen auf Basis der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, Repowering, Luftdruckunterschiede und Verwirbelungen an den Rotorblättern, Möglichkeiten zur Minimierung des Kollisionsrisikos an WEA, wie z.B. temporäre Abschaltung oder eine Erhöhung der Lebensraumqualität abseits von Windparks, u.v.m.. Aufgrund der regen Diskussionen rückte der anhaltende Vogelzug von zahlreichen Buch-, Bergfinken, Tannenmeisen, Heidelerchen, Wiesenpiepern, Kormoranen und Schwärmen von Ringeltauben mit seinen spannenden Facetten wie Navigation ohne  „TomTom“, Energiehaushalt, Beringung und Zugstrecken, fast ins Abseits.  Und wie heißt es so schön, ein guter Schluss ziert alles und so war es auch dann, denn ein Wanderfalkenpaar zeigte sich noch recht schön, u.a. auch im Spektiv. Anbei noch eine aktuelle Statistik (Excel-Datei) über Vogelverluste an Windkraftanlagen in Deutschland, welche aber lediglich die Erfasssungsintensität und Meldebereitschaft widerspiegelt.

Text: M. Nowak  -  Fotos: Elvira Denzinger  -  vergrößern - linkes Bild  -  rechtes Bild (Kormoran)

 

 

 

 


mmmmm 

m


Biotoppflege

Am Samstag, den 10.10.2015 um 13:00 Uhr treffen wir uns auf unserer Betreuungsfläche Simonsbach bei Donzdorf. Dort steht wieder die Mahd der Wiese und einer kleinen Teilfläche vom Schilf an. Die Mahd ist notwendig, um eine komplette Verbuschung zu verhindern und die Artenvielfalt zu erhalten sowie Rastplätze für Bekassine & Co zu schaffen (von 2014 auf 2015 waren z.B. über den Winter bis zu 3 Bekassinen da; hin und wieder auch Zwergschnepfen, ...). Um die Fläche abzuräumen benötigen wir hauptsächlich Helfer/innen. Bitte um kurze Rückmeldung unter Tel. (07161) 84022 oder info@nabu-suessen.de

Foto: Zwergschnepfe (M. Nowak)  -  vergrößern  -  Anfahrtsskizze
mmmm

Zunächst mal herzlichen Dank an alle, die heute geholfen haben und eine gute Besserung jenen, die von einer starken Erkältung heimgesucht wurden. Trotz verminderter Zahl konnten die 6 Aktiven ( 2 Frauen + 4 Männer) den Pflegeeinsatz weitgehend komplett erledigen. Das Mähgut war recht trocken und lies sich deshalb gut mit der Gabel abräumen. Nun steht für die nächste Vegetationsperiode nichts mehr im Weg.   

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern 

mmmm

m


Baumeister Biber und seine Spuren

Alb-Guide Roger Keck wird uns in ein wunderbares Biberrevier führen und wir werden staunen, was Baumeister Biber alles kann. Doch bevor wir auf Bibers Spuren gehen, werden wir an der Grillstelle den Biber kennenlernen und viel über seine Familie und seine Geschichte erfahren. In dieser Zeit wird das Holz zur Glut und wir werden unser mitgebrachtes Grillgut verspeisen. Frisch gestärkt geht es dann auf einen ca. 4 km- (Gesamtlänge) langen Spaziergang ins Biberrevier. Zurück werden die Kecks noch eine Überraschung für uns bereithalten. Begleitet wird die Tour von Rogers Frau und Märchenerzählerin Elke Keck.

Die Ausfahrt geht nach Dischingen-Trugenhofen im Landkreis Heidenheim und ist mit dem Privat-Pkw unter Bildung von Fahrgemeinschaften geplant. Wir treffen uns am Samstag, 19.09.2015 um 9:00 Uhr in Süßen an der Bushaltestelle Heidenheimer Straße (gegenüber Rathaus).

Bitte um verbindliche Anmeldung bis 12.09.2015 bei Michael Nowak 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de. Unkostenbeitrag für die Führung 7.- €/Erwachsene und 5.- €/Kinder (über 5 Jahre).

Foto: Biber (Claus Hektor)  -  vergrößern
mmmm

Am Zeltplatz bei Trugenhofen gab es zunächst eine interessante und spannende Portion Theorie mit entsprechendem Anschauungsmaterial von Elke und Roger Keck. Wer hätte schon gedacht, dass Castor fiber, so sein lat. Name, ein sehr weiches, dichtes Fell hat mit bis zu über 20.000 Haaren/cm². Im Anschluss stärkten wir uns beim Grillen, damit wir den Weg ins Biberrevier meistern konnten. Unser Hauptakteur und Landschaftsgestalter, der Biber, zeigte sich den 12 Erwachsenen u. den 3 Kindern leider nicht, was aber aufgrund seiner dämmerungs- und nachtaktiven Lebensweise zu erwarten war. Dafür konnten wir in einem schönen Biberrevier seine ganze Bau- und Fällkunst einschließlich seiner Rutschen bewundern. Insgesamt gesehen war es eine sehr lehrreiche und gelungene Exkursion. Wer den Ausflug verpasst hat kann in der verlinkten Broschüre (PDF-Datei mit 9 MB) schmökern und sich ein Bild über die positiven Auswirkungen der Biber auf unseren Naturhaushalt verschaffen.

Text: M. Nowak  -  Fotos: M. Nowak u. G. Sedlak   -   vergrößern
mmmm
 

m


Ziel erreicht

Am 13.08.2015 montierten Peter Menrad und Wilhelm Lang beim Filswehr Badplätzle in Süßen einen Wasseramselkasten. Somit befinden sich an jedem Wehr zwischen Süßen Oberes Wehr und Göppingen Oberes Wehr (hinter Baumarkt Hornbach) ein bzw. zwei Nisthilfen für Wasseramseln (insgesamt 8).

Bildbericht  -  Foto vergrößern.....
mmmm

m


Pflegemaßnahme Eichbühl und Golfeck

Die Biotoppflege Eichbühl und Golfeck in Donzdorf, unterhalb vom Schloß Ramsberg, wird um eine Woche auf den 22.08.2015 verschoben. Wir treffen uns ab 9 Uhr am Eichbühlgrundstück, die Zufahrt erfolgt über den Feldweg an der Reichenbach/Lautermündung entlang des Golfplatzes Richtung Ramsberg! Arbeitsgeräte ( Heugabeln und Rechen ) sind vorhanden, Getränke werden ebenfalls bereitgestellt. Die beiden Hangwiesen werden schon 2 Tage vorher gemäht und brauchen am Samstagvormittag lediglich abgeräumt  werden. Dieser Biotoppflegeeinsatz dient der Erhaltung  dieses wunderschönen, wertvollen Lebensraum für Eidechsen und vielerlei Pflanzen! Bei Rückfragen Peter Menrad, Tel. 07165/200108 oder Wolfgang Jakob, Tel. 07162/41055 kontaktieren!

Kurzbericht von 2013 - Kurzbericht von 2012 - Kurzbericht von 2011 - Kurzbericht von 2010 - Bildbericht von 2008 - Bildbericht von 2004 - Pressebericht der NWZ vom 22.08.13

mmmm

7 Aktive unserer NABU-Gruppe haben bei bestem Wetter den jedes Jahr anfallenden Arbeitseinsatz unserer beiden Hanggrundstücke "Eichbühl und Golfeck„ ange-gangen. Die „schweißtreibende Herausforderung“ konnte bis kurz vor 12 Uhr abgeschlossen werden, was ohne die Vorarbeit von Peter Menrad und Christoph Dannenmann am Tag davor, nämlich das Abmähen der beiden Wiesen mit dem Balkenmäher, nicht möglich gewesen wäre!

Text und Fotos: W. Jakob:  -  Bild links vergrößern  -  Bild rechts vergrößern
mmmm
 

m


Krebsscheren-Einsatz erfolgreich durchgeführt

Das Feuchtgebiet Turm auf dem Grünenberg bei Gingen ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Amphibien, Reptilien und Libellen. Wie in den vergangenen Jahren erfolgte auch dieses Jahr (23.07.15) wieder die Ernte von Krebsscheren, die dort ursprünglich nicht vorkamen. In Zusammenarbeit mit dem BNAN (Bund Naturschutz Alb-Neckar), dem das Grundstück gehört, wurden die Pflanzen in Handarbeit entnommen und "verschifft". Die Maßnahme ist notwendig, da sonst die Krebsscheren in kürzester Zeit die freien Wasserflächen einnehmen und durch die enorme Biomasse alle anderen Wasserpflanzen verdrängen, was eine drastische Verschlechterung der Bedingungen für die Tierwelt zur Folge hätte. 

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern.....
mmm

m


Die Gefleckte Weinbergschnecke erobert den Landkreis Göppingen

Sie sieht aus fast wie unsere heimische Weinbergschnecke, ist aber kleiner und das „Haus“ ist dunkel gefleckt. Ihr eigentlicher Lebensraum ist im Mittelmeerraum und an den atlantischen Küstengebieten. Aus eigener Kraft wird die Schnecke unsere Region wohl nicht erreicht haben. Denkbar wäre die Verschleppung durch den Pflanzenhandel. Möglich wären auch entkommende Schnecken aus Zuchten, sofern es welche im Landkreis gibt. Die Gefleckte Weinbergschnecke oder Cornu aspersum stellt keine großen Ansprüche an Lebensraum und Futter. Lediglich die Winter sollten nicht zu kalt sein, denn dies verträgt die Schnecke nicht so gut. Die ersten sind in Eislingen von unterschiedlichem Alter gesichtet worden. Gut möglich dass auch andere Bereiche schon besiedelt sind – also Augen auf.

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern.....
mmmm

m


Besuch bei den „Jägern der Nacht“

Mit unserem Fledermausexperten Bernd Zoldahn geht es zu den Akrobaten am Abendhimmel. Kaum ist die Sonne verschwunden werden die Säugetiere wach und huschen lautlos durch den Luftraum. Bei beiden Führungen werden wir hoffentlich die Fledermäuse bei der Jagd beobachten können, erfahren dabei spannendes über die Lebensweise und werden über einen Bat-Detektor ihre Laute verhören.
Exkursion Nummer 1 führt uns am Freitag, den 31. Juli 2015 in den Schlater Wald. Treffpunkt ist um 20.30 Uhr am ersten Wanderparkplatz zwischen Süßen und Schlat (von Süßen kommend).
Die zweite Exkursion am Samstag, den 1. August 2015 führt ins Lautertal nach Nenningen. Treffpunkt um 21:00 Uhr bei der Katholischen Kirche in Nenningen. Der Nenninger Kirchturm beherbergt eine Wochenstube der Großen Mausohren mit mehreren hundert Tieren.
Die Exkursionen enden jeweils gegen 23.00 Uhr und sind auch für Kinder geeignet.
Foto: Zwergfledermaus  (Rüdiger Weis)  -  vergrößern....

Kurzbericht 2014 - Kurzbericht 2013 - Kurzbericht 2012 - Kurzbericht 2010 - Bildbericht 2003

Um die 40 Teilnehmer, darunter viele Kinder, trafen sich erwartungsvoll letzten Freitag gegen 20.30 Uhr im Schlater Wald, um sich unter der fachkundigen Leitung von Bernd Zoldahn in die faszinierende Welt der Fledermäuse entführen zu lassen. Auch in Nenningen fanden sich um die 30 Teilnehmer, auch hier wieder viele Kinder, an der Katholischen Kirche ein, um den Ausflug der Großen Mausohren zu beobachten. Einige der Teilnehmer waren sogar bereits am Vortag im Schlater Wald dabei. Anhand von mitgebrachtem Kot, Schädeln, Flügeln und Bildern, konnten die Teilnehmer bereits einiges über die Lebensweise der Fledermäuse lernen. Sehr viel Spaß bereitete das Spiel „Fledermaus / Motte“, nicht nur den Kindern. Fledermäuse werden erst in der Dämmerung aktiv und lassen sich daher nur schwer beobachten. Sie orientieren sich, indem sie mit dem Mund für uns Menschen unhörbare Ultraschalllaute ausstoßen und das an Gegenständen reflektierte Echo auswerten (Radarsystem). Um die Beobachtung zu erleichtern, hatte Herr Zoldahn einen Bat-Detektor dabei, ein kleines Gerät, das den unhörbaren Ultraschall in hörbaren Schall umwandelt. Dadurch hört man die Fledermäuse sobald sie in der Nähe sind und kann sie so viel einfacher Entdecken. Während die Fledermäuse am Schlater Waldsee bereits zahlreich herumflogen und jagten, mussten wir in Nenningen noch etwas auf den Ausflug der Tiere warten. Die Teilnehmer konnten am Schlater Waldsee etliche Fledermäuse bei ihren wendigen Jagdflügen beobachten, und sogar die Veränderung der Rufe, wenn eine Beute entdeckt und gejagt wird, hören. Die Großen Mausohren in Nenningen konnten bei ihrem Ausflug aus ihrem Quartier in der Zwiebel des Kirchturms gut beobachtet werden. Eindrucksvoll flogen sie zum Teil so dicht an den Teilnehmern vorbei, dass man sogar das Rauschen ihrer Flügel deutlich hören konnte.

Text: B. Zoldahn, Foto: M. Nowak  -  vergrößern.......
mmmm

m


NABU Sommerfest

Zu unserem diesjährigen NABU-Sommerfest treffen sich alle Mitglieder und Freunde des NABU Süßen und Umgebung am Samstag, den 01.08.2015 ab 17 Uhr am Baierhof bei Süßen. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir am Lagerfeuer gemeinsam Grillen sowie uns später mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Bei schönem Wetter findet das Fest in den Außenanlagen des Baierhofs statt, bei schlechterem Wetter in den Seminarräumen des Hauses. Die Getränke werden zur Verfügung gestellt, Grillgut und Salate bitte selber mitbringen, Kuchenspenden sind ebenfalls willkommen. Ansprechpartner bei Rückfragen ist W. Jakob, Tel. 07162/41055.

Kurzbericht 2014
Kurzbericht 2013
Kurzbericht 2012
Kurzbericht 2011
mmmm

Bei noch etwas unsicheren Wetterverhältnissen startete unser diesjähriges NABU-Sommerfest etwas holprig, aber nach 2 kurzen Regenschauern und warmen Temperaturen wurde die Wetterlage mit dem Anzünden des Lagerfeuers dann doch stabil! 35 Personen besuchten unser Fest, und wie immer verging der Abend bei vielen Gesprächen, Grillen, gutem Essen und Trinken mal wieder wie im Flug!

Text und Foto: W. Jakob  -  vergrößern.....
mmmmm

m


Flatterhafte Wesen - Tagfalterführung zum Kennenlernen und Beobachten 

Wie steht es um unsere Tagfalter? In den verschiedenen Lebensräumen rund um das Naturschutzgebiet Haarberg wird uns Schmetterlingsexperte Alfred Walter diese beliebten Insekten (Schecken-, Ritter-, Augenfalter, Dickköpfe, Spanner und Eulen) vorstellen. Außerdem erfahren wir welche Anforderungen sie an ihren Lebensraum stellen und welche Schutzmaßnahmen notwendig sind, um die bunte Vielfalt zu erhalten. Wir treffen uns am Samstag, den 18.07.2015 um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz zw. Reichenbach i.T. und Unterböhringen. Wie immer sind Gäste herzlich willkommen. Bei Rückfragen: Michael Nowak, 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de. Foto: Schwalbenschwanz - (M. Nowak)  -  vergrößern.....
mmmm

Bedeckter Himmel, Wind und ein Regenschauer machten es den Schmetterlingen nicht gerade leicht sich uns zu zeigen. Dennoch bekamen die 13 Interessierten sogenannte Offenlandarten, die heute nur noch auf Magerrasen und trockenen, weitgehend ungedüngten Wiesen vorkommen, zum Teil hautnah zu Gesicht. Wie z.B. Silbergrüne Bläulinge Polyommatus coridon, das Esparsetten-Widderchen Zygaena carniolica, das Kleine Fünffleck-Widderchen Zygaena viciae, das Große Ochsenauge Maniola jurtina oder den Schachbrettfalter Melanargia galathea. Viel Wissenwertes vermittelte Herr Walter auch von sehr unscheinbaren Faltern wie z.B. vom Christophskraut-Blütenspanner Eupithecia immundata, dessen Raupe ausschließlich in den Beeren des Christophskrauts Actaea spicata lebt.
Text und Foto: M. Nowak  -
 vergrößern......

mmmm 

m


 Erfolgreicher Einsatz gegen das Indische Springkraut


Eine sehr heiße Angelegenheit (+34°C) in Verbindung mit durchblutungsfördernden Stichen der Brennessel war der Neophyten-Einsatz am 16.7.15 am Krebsbach bei Süßen. Im Gegensatz zum letzten Jahr, war wesentlich weniger zu ziehen. Da sich das Springkraut erst jüngst angesiedelt hat sind die Chancen sehr hoch, die Pflanze dort voll und ganz zu beseitigen um wieder Platz für die heimische Hochstaudenflur zu schaffen. Zum Schluss erfolgte eine luftige Abfuhr zur Entsorgung auf dem Pkw-Dach.

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern

Siehe auch Stadtanzeiger vom 06.08.2015
mmmm
 

m


Sommerspaziergang im Christental zum Kreuzenzian

Am Freitag, 10. Juli treffen wir uns um 17:00 Uhr in Nenningen, Wanderparkplatz unterhalb des Christental-Stausees, zu einem Sommerspaziergang. Anschließend ist eine Einkehr im Landgasthof Heldenberg geplant. Bitte feste Schuhe anziehen! Gäste sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen: Christel Tyrna, 07162 / 21883.

Anfahrtsweg......

Unsere kleine Wanderung, führte uns (3 Frauen u. 7 Männer) ins NSG Kalte Feld in eine äußerst reizvolle Landschaft mit einer Vielfalt an zahlreichen, z.T. sehr seltenen Tier- u. Pflanzenarten. Wegbegleiter war u.a. der Kreuzenzian und der Neuntöter. Neben dem Fachlichen kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Nicht nur der Fußmarsch, sondern auch die Lachmuskeln zehrten an unserer Energie. Bei einem guten Essen und einem kühlen Getränk haben wir den  „Spaziergang“ im Landgasthof Heldenberg ausklingen lassen.

Text und Foto: M. Nowak  -  vergrößern

mmmmm

m


An den Hülben der Rauhen Wiese -
auf den Spuren von Dr. Rudolph Hauff

Unter dem Thema  „Libellen und Blutaugen auf der Rauhen Wiese“ werden wir einige Hülben und Dolinen erkunden. Die Hülben und Dolinen sind Kleinst-Ökosysteme und gehören zu den floristischen Besonderheiten der Alb. Auch für viele Libellenarten sind diese Kleingewässer von großer Bedeutung. Die Wanderung wird etwa 3-4 Stunden dauern, hat keine Steigung und keinen Schwierigkeitsgrad. Es besteht anschließend noch die Möglichkeit zur Einkehr in den Heidhöfen. Zu dieser Kooperationsveranstaltung mit dem BNAN (Bund Naturschutz Alb Neckar, http://www.bnan-geislingen.de) laden wir Sie am Samstag, den 6. Juni 2015 recht herzlich ein. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr (!! nicht um 13:00 wie im Programm angegeben) in Böhmenkirch/Heidhöfe bei der Kapelle. Bei Rückfragen M. Nowak 07161 / 84022.

Foto: M. Nowak - Bild vergrößern.....

Bei fast 30°C und mit rund 30 Teilnehmer/innen ging es zunächst zum Naturdenkmal Neue Hülbe, dann zur westl. und östl. Birkenhülbe und danach zur Kolmannshülbe. Der Rückweg führte uns zu den Dolinen bzw. zum Erdfall Schiltenbang, östlich von den Heidhöfen. Zahlreiche typische Pflanzen wie das Sumpf-Vergißmeinnicht Myosotis palustris oder der Fieberklee Menyanthes trifoliata blühten. Dr. Brigitte Walderich berichtete anhand von Bildern über das formenreiche Zieralgenvorkommen an den Hülben. Den geologisch-botanischen Teil übernahm Ludwig Walderich und die z.T. spezielle Libellenfauna Michael Nowak. Nach der doch schweißtreibenden Führung saß man anschließend noch bei einem kühlen Getränk in den Heidhöfen zusammen. Text und Foto: M. Nowak - vergrößern......
mmmmmmmmmmm

m


Zur Orchideenblüte am Haarberg

Bei dieser Kooperationsveranstaltung mit dem BNAN (Bund Naturschutz Alb-Neckar, http://www.bnan-geislingen.de/) geht es in das rund 100ha große Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg, bei den Ortsansässigen auch bekannt als Kreuzberg. Der vielfältige Lebensraum auf der mittleren Kuppenalb, bestehend aus Wacholderheiden, Steppenheidewald, Kalkmagerrasen, ... ist Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

Foto: M. Nowak - Bild vergrößern....

Treffpunkt ist am Samstag, 23.5.2015 um 13:00 Uhr auf dem Wanderparkplatz zwischen Unterböhringen und Reichenbach i.T. bzw. dem sogenannten Hexensattel.
Bei Rückfragen W.Jakob, Tel. 07162/41055 oder M. Nowak, Tel. 07161/84022 kontaktieren!

 

Nahezu umwerfend war die Resonanz der heutigen botanischen Führung mit dem Schwerpunkt Orchideen. Bei fast 80 Gästen wurden 2 Gruppen gebildet, welche die Experten Ludwig Walderich und Werner Hiller vom BNAN führten. Neben vielen botanischen Raritäten (davon 13 Orchideenarten) erfuhren die Teilnehmer auch wichtige Aspekte zum Schutz und Lebensraum der Pflanzengesellschaften. Bebilderte Zusammenfassung (von M. Nowak)

Ludwig Walderich (Foto: M. Nowak)
Bild vergrößern.....

 

mmmmm 

m


NWZ vom 05.05.2015

Beobachtungsstation Rohrwasen

Warten, lauschen, schauen - Heininger Rathausmitarbeiter und Gemeinderäte beobachteten an der Vogelbeobachtungsstation am Biotop im Rohrwasen mit Wolfgang Lissak vom Nabu Vögel.

Weiterlesen 

Siehe auch.....
mmmm

m


Im Portrait - der Wespenbussard, ausgeprägter Zugvogel und Nahrungsspezialist

Dieses Jahr erreichten uns die ersten Wespenbussarde bereits um die Monatswende April/Mai. Diesen eher unbekannten, faszinierenden Greifvogel, der etwas größer als der Mäusebussard ist, wird Ihnen Michael Nowak vorstellen. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus staatenbildenden Insekten. Nur knapp 5 Monate ist sein Aufenthalt bei uns bevor die Vögel ins ca. 7000 km entfernte Winterquartier, die Regenwälder Afrikas, aufbrechen.

Wir treffen uns am Sonntag, den 17.Mai 2015 um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz Burren zw. Unterböhringen und Grünenberg. Auch Gäste sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen: Michael Nowak 07161 / 84022 oder info@nabu-suessen.de.

Bild vergrößern
mmmmm

Sehr gut war die Führung besucht. Allerdings zeigte sich der Wespenbussard den 32 Gästen nicht gerade von seiner besten Seite. Aber immerhin sah man ihn. Theorie gab es anhand von Folien über die Raumnutzung, zur Brutbiologie, Zug, Nahrung und Gefährdung. Ähnliche Arten, die auf größere Entfernung zu Verwechslungsmöglichkeiten führen können, waren auch zu sehen, wie der Mäusebussard oder der Schwarzmilan. Wenn am Himmel gerade nicht´s los war, zeigten sich u.a. Neuntöter, die gut zu beobachten waren. Den Anblick des sogenannten "Treppenfluges", bei dem die Männchen u.a. ihr Revier markieren, konnten leider nur noch wenige Leute sehen, da die meisten Gäste nach dem offiziellen Ende der Führung schon auf dem Rückweg waren.

Text: M. Nowak - Foto: W. Jakob - Bild vergrößern....
mmmmmmm
 

m


Ausflug in das Europareservat Federsee

Der NABU Süßen und Umgebung wird am 25. April 2015 einen Tagesausflug in das Europareservat Federsee bei Bad Buchau unternehmen. Die Ausfahrt ist mit dem Privat-PKW unter Bildung von Fahrgemeinschaften geplant. Vor Ort ab ca. 8 Uhr ist eine vogelkundliche Exkursion ins Banngebiet „Staudacher“ durch einen örtlichen Führer vom NABU- Naturschutzzentrum gebucht, danach von ca. 10 Uhr bis 11 Uhr ist eine Vesperpause ( Rucksackvesper) vorgesehen. Im Anschluß daran wird eine Führung auf den Federseesteg bis ca. 13 Uhr angeboten. Nach einer weiteren Pause werden wir nachmittags noch das NABU-Naturschutzzentrum Federsee besuchen. Nach diesen Unternehmungen besteht noch die Möglichkeit, den Nachmittag zur freien Verfügung zu nutzen und innerhalb der Fahrgemeinschaften selbst-ständig zu beenden. Bei sehr schlechter Wettervorhersage findet die Ausfahrt nicht statt! Auch Nichtmitglieder sind zu dieser Ausfahrt herzlich willkommen. Treffpunkt: Kreissparkasse Süßen (alt) in der Heidenheimer Straße (gegenüber Rathaus), Abfahrt ist um 6.15 Uhr! Leitung: W. Jakob, verbindliche Anmeldung bis 18.04.2015, unter Tel.: 07162 / 41055 Unkostenbeitrag für die Führungen: 4.-€/Person plus Steggebühren.

 

Bild vergrößern

Zu unserem diesjährigen Tagesausflug in das Europareservat Federsee bei Bad Buchau fanden sich leider nur 11 Mitglieder unserer NABU-Gruppe ein. Mit 3 PKW ging es über Ulm und Biberach  nach Bad Buchau und wir konnten kurz vor unserem Ziel die Alpenkette bei schönster Morgenstimmung bewundern! Nach der Ankunft beim NABU-Naturschutzzentrum Federsee ging es auch gleich los und wir unternahmen eine erste Exkursion auf den legendären Federsee-Steg. Unter Führung von Michael Nowak konnte nach wenigen Metern auf dem Steg das erste Braunkehlchen beobachtet werden und nach fast 3 Stunden Aufenthalt  auf dem Federsee-Steg hatten wir sage und schreibe 68 verschiedene Arten in diesem wunderschönen oberschwäbischen Naturschutzgebiet  gesehen und gehört! Ab 11 Uhr wurde eine weitere Exkursion unter Leitung von Herrn Siegfried Frosdörfer vom örtlichen NABU ins "Banngebiet Staudacher", einem Moor-Birkenwald am westlichen Ufer des Federsees unternommen. Dabei konnten viele wissenswerte Informationen von der Entstehung, der Entwicklung sowie der aktuellen Situation des Federsee-Schutzgebiets in Erfahrung gebracht werden! Gegen 14 Uhr ging die komplette Gruppe zu einem gemeinsamen Mittagessen nach Bad Buchau bei dem wir von unserem Wirt beste oberschwäbische Küche genießen durften. Nach dem Essen, schon auf dem Heimweg, legten wir noch einen kurzen Stopp am "Bussen", dem heiligen Berg Oberschwabens ein und konnten von der Aussichtsterrasse der Wallfahrtskirche einen einmaligen Blick auf Oberschwaben werfen! Gegen 18.30 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten Zuhause in Süßen an.

Text: W. Jakob
 Fotos: E. Herrmann, M. Nowak

Beobachtete Arten (PDF von M. Nowak)

Bild vergrößern

mmmmm

m



Nur die Schleiereulen fehlen

Im landwirtschaftlichen Anwesen Geyrenwald bei Ottenbach hat Christoph Dannenmann 1999 und 2004 je eine Nisthilfe für Schleiereulen angebracht. Beide Eulenkästen wurden nun in unsere Übersicht aufgnommen. Somit stehen im Bereich von Ottenbach 16 Kunsthöhlen für Schleiereule und Co. zur Verfügung

Bildbericht

m


Premiere: Der NABU Baden-Württemberg produziert seinen ersten Film

Bei der „Vorpremiere“ im Rahmen der Landesvertreterversammlung gab es Applaus, jetzt ist unser kurzer Film über den NABU Baden-Württemberg fertig: In 100 Sekunden erfahren Interessierte, was der NABU tut – und warum wir uns für die Natur im Ländle einsetzen.

    


 

 

Downloads

  NABU Süßen u. Umgeb.
  Jahresprogramm 2017 

  Biotoppflegeprogramm
 
2016/201
7
 

  Flyer
NABU Süßen
 
und Umgebung


  NABU-Mitgliedsantrag

  NABU Geislingen
  Jahresprogramm 2017

 
NABU Göppingen
  Jahresprogramm 2017


  NABU Adelberg
 
Jahresprogramm 2017

m

m

Nächste Termine

  21.07.17, 17:00 Uhr,
  Neophyten entfernen,
  Süßen, Krebsbach,

  neuer Termin in Bälde,
  Biotppflege,
  Heiningen, Rohrwasen

  28.07.17, 20:30 Uhr,
  Exk. Fledermaus,
  Süßen, Schlater Wald,

  29.07.17, 21:00 Uhr,
  Exk., Fledermaus,
  Nenningen, kath. Kirche,

  05.08.17, 16:00 Uhr,
  Sommerfest
  Süßen, Baierhof,

  01.09.17, 17:00 Uhr,
  Weidegemeinschaft
  Goißatäle,
  Anmeldung: W. Lissak,

  29.09.17, 17:00 Uhr,
  Herbstwanderung,
  Parkpl. Schurrenhof,

  07.10.17,  13:00 Uhr,
  Biotoppflege,
  Heiningen, Rohrwasen,

  14.10.17, 13:00 Uhr,
  Biotoppflege,
  Donzd. Simonsbach
  Süßen, Bühlwiese,

  04.11.17, 09:00 Uhr,
  Begehung Betreuungsgeb.,
  Süßen, Tobel-/R. Bosch-Str.

  10.11.17,19:30 Uhr,
  Vortrag: FG Turm,
  Bad Überkingen,

  16.11.17, 18:30 Uhr,
  Vortrag: Rückgang Insekten,
  VHS Eislingen

  17.11.17, 19:30 Uhr,
  Vorstandssitzung,
  Schlat, Gasth. Lamm,

  Details Programm
 
Details Pflegeplan
.

m

Termine BW
  (die nächsten 50)m

m

Links

  Behörden
  Verbände
 
Naturschutz

m
m
Live-Cams

 
Storchennest
   aus Holland
  
Alpensegler
  
   Wanderfalken Heidelberg
   Sakerfalke
   Waldkauz
m
m


Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Landkreis Göppingen (OAG)
m

2


  Vogel des Jahres 2017 
 
Jahresvögel im Überblick
 
Natur des Jahres 201
7

m

m


m

m
m

m


Ornithologische
Gesellschaft
Baden-Württemberg e.V.

m

1


Avifaunistische Kommission Baden-Württemberg
m

m


Naturschutzbüro
Zollernalb e. V.
Geiereinflug
in BW

m

m

4

m


Artenschutzdatenbank
des BfN

m

m


Landesdatenbank
Schmetterlinge

m

m


m

m
m


Gesellschaft zur
Erhaltung der Eulen

 

m
m